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Weltnichtrauchertag

Ich rauche nicht mehr seit 3 Jahren, 4 Monaten und 1 Tag.

Yiharr!

 
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Geschrieben von - 31. Mai 2013 in fit & well

 

Geschichten aus dem Mietshaus – Mein Mann saugt

Jetzt hängen unsere Balkonkästen doch tatsächlich schon ein ganzes viertel Jahr balkoneinwärts – kein Grund mehr zum Mopern.

Blütenblätter fallen auch nicht mehr.

Hm, doof das. Gar kein Grund mehr zum Meckern.

Gar keiner mehr?

Doch. Mein Mann saugt.

Eben nach Feierabend auf dem Parkplatz des Discounters gegenüber kommt uns doch unsere Nachbarin entgegen. Und was soll ich sagen? Sie spricht wieder mit mir.

Sie: “Oh, gut, dass ich Sie treffe … “
Ich: “Guten Abend und ein frohes Neues Jahr!”
Sie (verdutzt): “Ja, frohes neues … So geht das nicht … blablubb blablabb … Sie kommen neulich um halb sechs nach Hause … blablubb blablabb … abends um acht fangen Sie an zu saugen …”
Mein Mann: “Wenn einer saugt, dann bin das ich.”
Sie (irritiert): “Ach, du bist das … blablubb blablabb … Hausordnung … saugen … 20 Uhr … Stühle rücken … 19.12. … blablubb blablabb  … so geht das nicht … Hausordnung.”

Wir haben uns verabschiedet, sind weiter gegangen und warten jetzt auf den Brief der Wohnungsgenossenschaft. *gähn*

 
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Geschrieben von - 3. Januar 2013 in Das Leben und wir

 

Jahreslosung 2013

Dann haben wir hier keine bleibende Stadt,
sondern die zukünftige suchen wir.

~ Hebräer 13, 14 ~

Was für eine schöne Losung gerade zum Jahreswechsel.

Altes geht und Neues kommt. Das Alte kennen wir, was auf uns zukommt, wissen wir nicht. Aber das ist – finde ich – kein Grund, Angst davor zu haben. Das Leben ist in Bewegung. Das ist herrlich. Wüssten wir immer, was kommt, wäre es doch langweilig. Das Leben stellt uns vor immer neue Herausforderungen. Sie anzugehen und zu meistern ist ein tolles Gefühl.

Sicher gibt es Herausforderungen und Situationen im Leben, auf die wir gut verzichten könnten.

Meinen wir.

Ich fand im meinem Leben z.B. Abschiede immer ganz furchtbar und dadurch überflüssig.

Ich habe mich von ganz vielem verabschieden müssen. Ganz oft war es meine Lebensplanung (beruflich und privat), die nicht aufgegangen ist und von der ich mich verabschieden musste, um weiter zu kommen, vor allem aber erst einmal um weiter leben zu können. Sicher hätte vieles anders und besser laufen können, aber heute weiß ich, dass ich nicht hätte darauf verzichten können, denn ich wäre nicht der Mensch, der ich heute bin, ohne diese Erfahrungen. Hätte ich mich den Herausforderungen nicht gestellt und nach neuen Wegen gesucht, wäre ich wohl noch immer nicht in meinem Leben angekommen. Vielleicht würde ich auch gar nicht mehr leben.

Ich musste mich von lieben Menschen verabschieden. Von einigen musste ich mich für immer verabschieden, weil ihr Lebensweg zu Ende gegangen ist – häufig viel zu früh. Von anderen habe ich mich für immer verabschiedet, weil unser gemeinsamer Weg endete.   Einige haben sich aus gleichem Grund auch von mir verabschiedet. Und es gibt Menschen, von denen habe ich mich nur für eine Zeit verabschiedet, um neue Wege finden zu können.

Abschied ist für den Moment furchtbar, aber für mich hat er seinen Schrecken verloren, denn ich habe in meinem Leben gelernt, dass Abschiede Sinn machen, weil sie Raum für Veränderung und Neues bringen. Es ist noch nicht so viele Jahre her, da verfiel ich in eine Art Schockstarre und litt an Perspektivlosigkeit. Ich habe darauf gewartet, dass sich mir neue Perspektiven boten. Die kamen natürlich nicht, denn wenn man nicht aktiv nach ihnen sucht, kommen sie auch nicht. Ich muss selbst aktiv werden, um Veränderung zu bringen.

Um einen Abschied werden wir alle nicht herumkommen – der Abschied von unserem Leben. Mich tröstet der Glaube, dass meine Zukunft bei Gott liegt. Ich muss mein Leben nicht auf einen finalen Zeitpunkt hin leben. Der Schlussakkord wird kommen. Wir haben hier keine bleibende Stadt. Die zukünftige suchen wir. Für mich liegt sie bei Gott und so muss ich nicht weiter suchen. Das gibt mir die Gelassenheit, mein Leben zu genießen und es zu leben.

Mein Mann und ich haben uns heute Nacht  im Fernsehen die Chartshow – Hits 2012 angesehen. Gast auf der Bühne war Unheilig – Der Graf.  Es entwickelte sich zwischen meinem Mann und mir ein kurzer Dialog.

Ich: “Er singt ja schon wieder von Tod und Abschied.”
Er: “Ganz viele seiner Lieder drehen sich um dieses Thema.”
Ich: “Das Thema ist ja okay. Solange er nicht vergisst zu leben.”

Ich mag die Musik, ja. Ich höre mir die Lieder und Texte auch gerne (mal) an. Aber es gab Zeiten, da habe ich nur solche Musik gehört. Es waren nicht die schönsten in meinem Leben. Das waren die Zeiten meiner Perspektivlosigkeit und Schlängelwege. Man sollte den Tod als Thema sicher nicht aus seinem Leben verdrängen – es ist ganz gut und auch wichtig, sich dessen  bewusst zu sein, dass irdisches Leben endlich ist. Ich halte es aber nicht für gut, wenn der Tod das zentrale Thema des Lebens wird. Man vergisst neben all dem Tod nämlich schnell, sein Leben zu leben, und wenn man sich dessen bewusst wird, ist es vielleicht zu spät.

Der Tod ist Teil unserer Zukunft, aber er ist nicht unsere einzige Zukunft. Widmen wir uns daher also dem Leben, seinen Herausforderungen und all dem Schönen, was es für uns bereit hält.

Ich kannte den Herbräerbrief bis dato nicht und habe mich jetzt vielleicht eine Stunde damit beschäftigt. Nur eine Stunde, und mir ist dazu schon so viel eingefallen.

Oh, was bin ich gespannt, was mir diese Worte noch das ganze Jahr bringen werden, wenn es jetzt schon so aus mir heraussprudelt.

 
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Geschrieben von - 1. Januar 2013 in Tagesgedanken

 

Jahresrückblick 2012

Zugenommen oder abgenommen?
Über’s Jahr ganz gut gehalten, aber zum Ende schwach geworden. Im neuen Jahr geht’s wieder zum Sport. Es soll keine Ausrede sein, aber im letzten viertel Jahr war die Zeit knapp.

Haare länger oder kürzer?
Endlich wieder kürzer und kaum einer hat’s gemerkt, was mich schon sehr wundert.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich werde altersblind und befinde mich im Stadium “Brille ab, Brille auf”. Das nervt!

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr.

Der hirnrissigste Plan?
Hm.

Die gefährlichste Unternehmung?
Ich bin nicht sonderlich risikobereit.

Der beste Sex?
Mit meinem Mann. 

Die teuerste Anschaffung?
Mein Brautkleid – in der Summe aber wohl eher mein Bastelzimmer, insbesondere der Inhalt. 

Das leckerste Essen?
Natürlich selbst gemacht.

Das beeindruckendste Buch?
Ich habe tatsächlich nicht ein Buch im vergangenen Jahr gelesen. 
Noch nicht einmal im Urlaub – da hab ich gestrickt.

Der ergreifendste Film?
Nicht unbedingt ergreifend, aber überraschend gut “Skyfall”.

Die beste CD?
Ich genieße immer mehr die Ruhe und höre daher kaum noch Musik. 

Das schönste Konzert?
Ich passe! Ich war in keinem Konzert.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Arbeit im Büro … meinem Mann … den Hochzeitsvorbereitungen und an meinem Basteltisch.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Meinem Mann und lieben Freunden.

Vorherrschendes Gefühl 2012?
Alles ganz schön viel!

2012 zum ersten Mal getan?
Eine Tupper-Party besucht.

2012 nach langer Zeit wieder getan?
Gemalert.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Arbeit
Stress und Hektik
einfach mal geänderte Tischordnung

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Schreib wenigstens eine Karte.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Hm. Ein Notizblock?

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein altes Armband meiner Oma, von dem ich geglaubt hatte, dass es nicht mehr existiert.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
“… bis der Tod uns scheidet!”

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
“… bis der Tod uns scheidet!”

2012 war mit einem Wort…?
Schön.

Mein Foto des Jahres 2012:

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Gestern …

war ich da, wo meine Füße am liebsten sind.

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Im Watt.

Weil die Gelegenheit günstig war und ich zwischen erster und abschließender Anprobe etwa 5 Stunden Zeit hatte, habe ich einen kleinen Abstecher nach Büsum gemacht und bin bei abfließenden (und damit sehr angenehm warmen) Wasser an der Wattkante entlang gestapft.

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Das Wetter war herrlich, die Salzluft erholend, das Watt recht fest … der Tag einfach nur schön.

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Viel besser geht ein erster Urlaubstag beinahe nicht.

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Schade, dass mein Hasenmann nicht dabei sein konnte, denn er muss in dieser Woche noch arbeiten.

Ich war ja nun schon oft an Nord- und Ostsee, aber so große Quallen hab ich mein Lebtag noch nicht gesehen. Im Vergleich dazu mein (zugegeben nicht schöner) Fuß in Schuhgröße 40.

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Und ganz nebenbei habe ich mein Brautkleid abgeholt (bezahlt war es ja schon).

Jetzt kann die Hochzeit schon fast kommen. Der Hasenmann braucht noch Schuhe und Gürtel. Der Inhalt der Kirchenhefte ist fertig, bedarf nur noch der Endabstimmung und kann dann in Druck und Bindung gehen. Die Menükarten werden heute, spätestens morgen fertig. Wir sind gut dabei und können die nächste Woche entspannt angehen und noch etwas Ruhe tanken.

Alles gut.

 
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Geschrieben von - 14. August 2012 in Und sonst so?

 

Schweden – 12 Punkte

Sweden – twelve points
La Suède – douze points

Was vom ESC 2012 übrig blieb.

Na immerhin ist es dann nach einigen Startschwierigkeiten bei der Punktevergabe doch noch der 8. Platz für Roman Lob geworden. Tolles Lied, toller Auftritt – toller Platz. Herzlichen Glückwunsch, Roman!

Herzlichen Glückwunsch an Schweden. Von all den dance-lastigen Nummern war Eure die Beste!

Mit meinem Favoriten lag ich wenigstens nicht ganz so daneben – Serbien auf dem dritten Rang. Sven war mit seinem Tipp für die russischen Omas noch einen Ticken dichter dran.

Nicht nachvollziehen kann ich den wenigen Punkte für United Kingdom. Das Lied ist wirklich gut. Keine Ahnung, warum es nicht angekommen ist. Vielleicht lag es an der frühen Startnummer.

Ebenso wenig nachvollziehen kann ich das gute Abschneiden von Albanien – die hätte ich ganz weit hinten angesiedelt.

Schade für unsere Nachbarn in Dänemark und den Niederlanden. Während die Niederlande leider schon im Semifinale ausgeschieden sind – vielleicht war der Kopfschmuck doch etwas to much für Europa – hat es Dänemark auch nicht wirklich weit von den hinteren Plätzen weg geschafft. Unverständlich, aber spätestens seit dem unverdient schlechten Abschneiden unserer Texas Lightning mit ihrem so schönen “No No Never” im Jahr 2006 wissen wir, dass der europäische Geschmack nicht in Richtung Country und handgemachter Musik geht – im Moment jedenfalls nicht. Im vergangenen Jahr gehörten die Isländer zu meinen Geheimfavoriten, aber es ist eben nicht die richtige Musikrichtung für Europa. Schade!

Schade auch für Malta, denen ich mit ihrem diesjährigen Beitrag endlich mal einen Platz weiter vorne gewünscht hätte – die Choreographie war sehr schön anzusehen (achten Sie mal auf die Beine im zweiten Teil des Refrains) – verdient hätten sie es gehabt. Gute-Laune-Musik und als ESC-Hymne allemal geeignet.

Die Show war – naja durchwachsen. Vom Spirit und der Stimmung ist nicht viel rüber gekommen – die Moderatoren waren eher steif und gehemmt. Dieses ständige nichtssagende (um es nicht dämlich zu nennen) Kopfnicken von Ell und seine Haltung, wenn er das Mikrofon “ablegte” – ich konnte es nimmer sehen … furchtbar.

Der Show-Act, des Präsidenten Schwiegersohn, war auch alles andere als mitreißend (deswegen auch ohne Verlinkung). Da war der All-Star-Act aus dem Semifinale um Längen besser (Warum zum Geier singen die Aserbaidschaner Waterloo und nicht ihren eignen Song?) und brachte auch ein für mich erfreuliches Wiedersehen mit Alexander Rybak – dem Gewinner 2009, der den ESC 2010 nach Oslo geholt hat.

Ich wiederhole mich ungern, aber erinnern Sie Oslo 2010 … DAS war Show — DAS war der Spirit der EUROVISION.

Bitte achten Sie mal auf den Schnitt aus Hamburg … Hamburg hat LIVE getanzt (zu sehen ab 5:39 nach Mette Marit aus Norwegen).

Tröstlich, das wenigstens Peter Urbans Kommentare auch in diesem Jahr Erheiterung gebracht haben – vielen Dank, Herr Urban.

Freuen wir uns auf Schweden 2012!

 
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Geschrieben von - 27. Mai 2012 in Tagesgedanken

 

Schlagwörter:

Viel Glück, Roman

Bei uns sind heute Abend die Telefone ausgestellt und Türen geschlossen.

Bitte nicht stören!

Wir machen heute extrem-couching und sehen uns den Eurovision Song Contest aus Baku an.

Ich finde unseren Song natürlich den Besten, Sven ist da eher skeptisch und unkt, es könnten die Old Ladies aus Russland werden. On ljubit babuschek (so viel ist aus Schulzeiten noch hängen geblieben, aber ohne die kyrillischen Buchstaben ist Russisch sehr gewöhnungsbedürftig).

Es bedarf keiner besonderen Erwähnung, dass der ESC aus Oslo 2010 der Beste aller bisher gesehenen war. Nicht nur, weil Lena gewonnen hat, sondern weil die Songs in der Breite qualitativ super waren und nur noch durch diese tolle Show getoppt wurden – erinnern Sie noch diese europaübergreifende Tanzeinlage (aus Hamburg sogar live)?

In diesem Jahr sind neben ganz ganz ganz vielen schlechten und austauschbar seichten Songs nur vereinzelte Lichtblicke dabei. Ich persönlich finde die Beiträge aus Serbien, Malta, Schweden und United Kingdom ganz passabel (in dieser Reihenfolge) und favorisiere insgeheim Serbien – nur falls Roman Lob nicht gewinnt, natürlich.

Uğurlar, Roman.

Das war aserbaidschanisch (lt. google) und heißt: Viel Glück, Roman.

 
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Geschrieben von - 26. Mai 2012 in Tagesgedanken

 

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