20 Jahre

8. November 2009 von nebelschwaden

Man mag es kaum glauben, wie schnell 20 Jahre vergehen. Ich habe so viele intensive und frische Erinnerungen aus 1989/90 in mir, dass ich glauben mag, dass alles erst gestern geschehen ist.

Ich weiß zum Beispiel noch, dass es bei uns daheim am 4. November 1989 Spinat mit Spiegelei zum Mittag gegeben hat. Es war ein Samstag. Ich kam vom Wocheninternat nach Hause. Mein damaliger Freund blieb übers Wochenende in meinem Heimatort – er absolvierte dort seine Ausbildung. Ganz nebenbei – er war nur eine halbe Stunde jünger als ich;  wir fanden das damals witzig. Meine Eltern waren in unserer kleinen Gärtnerei mitten in den Totensonntagsarbeiten – die alljährliche Arbeitshochsaison, in der es für uns Kinder keinerlei Freizeitaktivitäten gab. Sowohl mein Sport als auch der Chor, ja sogar die kirchlichen Freizeitaktivitäten hatten Pause. Zu Hause im Betrieb mussten alle mit ran (vielleicht hasse ich den November auch deshalb so sehr). Jedenfalls holte mich Guido vom Zug ab, wir gingen zu mir nach Hause. Meine Mum und ich kochten besagten Spinat mit Spiegelei, und dann saß die ganze Familie in der Küche um den Fernseher versammelt und guckte gebannt auf das, was in Berlin bei der Großkundgebung passierte.  Von dieser Kundgebung ganz besonders in Erinnerung geblieben ist mir dieses Plakat hier

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Wir saßen damals sehr viel vorm Fernseher und verfolgten die Ereignisse, die sich manchmal zu überschlagen schienen.

An den 9. November 1989 kann ich mich ähnlich gut erinnern. Es war ein Donnerstag – Discotag – der Tag, an dem fast alle bei uns im Internat verlängerten Ausgang beantragten. An diesem besonderen Tag aber gab es ohne für uns erfindlichen Grund plötzlich Ausgangssperre. Einige hatten das Haus noch vor Verhängung der Ausgangssperre verlassen. Sie kehrten früh zurück – total aufgelöst. Bei uns wusste ja niemand so recht, was los war. Die Mädels wurden umringt, und die Neuigkeiten, die sie mitbrachten, lösten schiere Panik bei den meisten von uns aus. Die Mädels berichteten von einer Pressekonferenz, in der verkündet wurde, dass die Grenzen geöffnet seien und jeder ungehindert das Land verlassen könne. Das gesamte Ordnerteam der Discothek sei danach abgehauen, die Disco geschlossen. Sofort wurden Radios angestellt. Alle verfolgten gebannt die Nachrichten. Und gleich brach wieder Hysterie und Panik aus. Ein bisschen glichen wir einem aufgescheuchten Hühnerhaufen. Nun muss man aber auch bedenken, dass es 1989 in der DDR noch keine Handys gab. Selbst, wenn die Familien daheim zu den wenigen gehörten, die ein Telefon hatten, waren diese für uns unerreichbar. Das aufgrund der Ausgangssperre für uns einzig erreichbare Telefon stand bei der Internatsleitung im Büro, aber ob es da nun stand oder nicht – auch dieses Telefon war für uns unerreichbar. Im Internat herrschte der Ausnahmezustand – Ausgangssperre, Telefonsperre – ein Wunder, dass wir noch Radio hören durften. Die Mädels waren panisch, hatten Angst, am Wochenende zu Hause niemanden mehr anzutreffen. Einigen war klar, dass ihre Freunde abhauen würden. Für 17jährige Mädels, die die erste Liebe erleben, sind solche Vorstellungen der blanke Horror.

Ich kann mich nicht erinnern, ob ich ähnlich panische Gedanken hatte. Wenn ich mir die Situation heute ins Gedächtnis zurück rufe, so sehe ich mich als stillen Beobachter, der nicht in der Situation drin steckt, sondern außen stehend einfach nur zusieht. Eigentlich kann ich mich gerade an ängstliche oder gar panische Situationen in meinem Leben sehr gut erinnern, so dass ich davon ausgehe, dass ich mich von der Hysterie damals nicht habe anstecken lassen. Ich meine, was hatte ich zu befürchten? Daheim war alles im Arbeitsstress, die konnten gar nicht weg. Und Guido? Vielleicht lag es außerhalb meiner Vorstellungskraft, dass auch er weg sein könnte. Vielleicht hatte ich aber auch nur keine Angst, weil die Grenzen sich öffneten – es für mich also keine unerreichbaren Orte mehr gab. Ich weiß es wirklich nicht mehr, was genau an diesem Abend in mir vorgegangen ist. Wie gesagt, ich erinnere mich an die Hysterie, an die unruhige Nacht, in der niemand geschlafen hat, in der man aus dem einen Bett Getuschel und aus dem anderen Bett Schluchzen hören konnte. Die Schule am nächsten Tag jedenfalls war wie ausgestorben. Der Großteil schien noch immer auf dem Trip gen Westen zu sein. Ich weiß auch gar nicht, ob ich die Chance genutzt und daheim angerufen habe. Ich glaube es eher nicht – die Gefahr, dass jemand abhaut bestand für mich irgendwie nicht, außerdem würde ich am nächsten Tag eh wieder daheim sein. Die Gärtnerei hätte niemand aus unserer Familie im Stich gelassen.

In den folgenden Wochen war die Schule jeweils an den Sams- und Montagen halb leer. Samstags ging’s in vielen Familien bereits ab gen Westen – Freunde und Bekannte besuchen. Und montags waren die gleichen Leute nicht in der Schule, weil sie keinen Platz in den überfüllten Zügen gefunden und deswegen noch nicht wieder daheim waren. Ich habe mir in dieser Zeit angewöhnt, montags im Internat zu frühstücken. Der Essenssaal war der einzige Raum, in dem nicht von den turbulenten Wochenenden “drüben” berichtet wurde. Ich selbst konnte nicht mitreden, da ich diese Erfahrungen nicht machen konnte. Meine Wochenenden bestanden aus der Arbeit im elterlichen Betrieb. In diesem Jahr interessierte sich aber kein Mensch für die Totensonntagsgrabgestaltung – unser Absatz brach dramatisch ein. Als bis zum Totensonntag das Geschäft noch immer nicht in die Gänge gekommen war (den Leuten wurde erst zum ersten Adventswochenende bewusst, dass sie die Gräber noch nicht geschmückt hatten), beschlossen meine Eltern kurzerhand, nach Hamburg zu Verwandten zu fahren. Ganz ehrlich – DAS muss man erlebt haben. Beschreiben kann man diese Erlebnisse nicht wirklich. Die Züge glichen Viehtransporten – umfallen konnte man nicht, so eng standen die Leute. In Hamburg angekommen, eröffnete sich uns eine komplett andere Welt. Mir kam es vor, als wären wir in einem Paralleluniversum gelandet.

Aber egal – 1989/90 waren ohnehin ganz ereignis- und erinnerungsreiche Jahre für mich. Die Wende fiel genau in meine Sturm- und Drangzeit. Ich war 17. Beinahe wöchentlich wechselten meine Liebschaften – mit Guido war ich drei Monate zusammen – das war damals eine Ewigkeit.

Ich erinnere mich an die Tränen, die wir im heimischen Wohnzimmer vor dem Fernseher angesichts der Bilder aus Prag bei Genschers legendärer Ansprache, der Bilder von Leipzigs Montagsdemonstranten, die so erbarmungslos niedergeknüppelt und gehetzt wurden, der Bilder schließlich aus Berlin, als die Massen die Grenzposten stürmten, vergossen haben. Manchmal hatten wir das Gefühl, wir seien die Doofen, die das Licht in der DDR ausmachen würden.

Dirty Dancing – der Film des Jahres. Ich weiß nicht, wie oft ich den Film damals gesehen habe. In den Discotheken tanzten wir – natürlich – Mambo, Silvester feierte mein 10.-Klasse-Abschlußjahrgang das letzte Mal gemeinsam in Waßmann’s Kneipe. Wir tanzten Lambada.

Es ist in dieser Zeit so viel passiert, dass man auch rückblickend meint, gar nicht alles erfassen zu können. Einer meiner Lehrer sagte damals zu uns: “Kinder, nutzt diese Zeit. Ihr seid vogelfrei. So frei wie jetzt, wart Ihr nie und werdet Ihr auch nie wieder sein!” Der Mann hatte Recht, und wir haben die Zeit genutzt. Manchmal glaube ich, dass meine Sturm- und Drangzeit wirklich die intensivst erlebte Zeit meines Lebens war. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil irgendwie jeden Tag was neuen passierte – damals, vor 20 Jahren.

Ich bin verdammt happy, dass ich diese Zeit so intensiv erlebt habe und mich an so vieles noch so gut erinnern kann und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb nicht diesen verklärten Blick auf die DDR habe. Ich bin verdammt froh, dass alles so gekommen ist, wie es gekommen ist und zurück? Niemals!

Jahres(zwischen)tag

8. November 2009 von nebelschwaden

Nun erzähl ich Ihnen doch noch die Geschichte vom

Jahres(zwischen)tag.

Es begab sich also zu der Zeit …

Nein, so weit ist es noch nicht. Bis Weihnachten haben wir noch 46 Tage.

Es ist zwei Jahre her, dass der Hasenmann und ich uns kennenlernten. Ich war eigentlich gar strikt dagegen, mich auf etwas Neues einzulassen, denn die Trauer über die gescheiterte vorhergehende Beziehung war noch sehr frisch. Da schreibt mich via Internet der Hasenmann an (seines Zeichens und aus meiner Sicht damals noch irgend so ein Kerl, der ne ganz schlechte Anmache versucht) und erzählt mir, er habe gerade so schön und so viel in meinem Weblog gelesen. Ohne mein Weblog säße ich heute also nicht hier und würde den Hasenmann vermissen, der heute ja gar nicht blöd am verkaufsoffenen Sonntag teilnimmt. Und dabei hab’ ich mit dem Weblog-Schreiben nur angefangen, weil ich schon immer alles irgendwie aufschreiben musste. Andere quatschen und quatschen, aber Selbstgespräche muteten mir etwas krank an und sind auch – kaum ausgesprochen – schnell wieder vergessen.

Ihm hatte also das, was ich zu schreiben hatte, gefallen. Es schien ihn auch zu interessieren. Und so schrieben wir uns eine ganze Weile e-mails und Nachrichten hin und her. Er wurde mir immer sympathischer. Irgendwann kommunizierten wir auch via Messenger. Internet ist so herrlich anonym, obwohl das nicht heißen soll, dass wir uns gegenseitig die Taschen vollgehauen haben. Wir hatten wirklich sehr angenehme “Unterhaltungen”. Internet war eine feine Sache für mich: Wir waren uns nah und doch konnte er mir nicht zu nah kommen. Ich hab von ihm am Rechner gelesen und ihm von mir geschrieben, aber weiter kam er nicht zu mir vor. Ein Telefonat wäre ja wie ein Eindringen in meine geschützte Burg gewesen – ich hätte ihn quasi in meine Wohnung geholt. Und so musste er wirklich sehr viele Zaunpfähle verschleudern, um meine Telefonnummer zu erhalten und mich auch einmal zu hören. Glauben Sie mir, das war ein hartes Stück Arbeit für ihn, aber er hatte Ausdauer. Vielleicht war es auch das, was mich letztlich überzeugte, ihn ein Stück weiter an mich heran zu lassen. Und glauben Sie mir auch dies: Ihm meine Telefonnummer zu geben war auch ein hartes Stück Arbeit für mich – Arbeit an mir selbst, ihm Vertrauen zu schenken und mich zu öffnen. Hey, immerhin war er mir auch so schon verdammt nah – schließlich lebte er in der gleichen Stadt wie ich. Und das Beste: Ich bin ihm ganz sicher schon mal begegnet – ohne mir dessen bewusst gewesen zu sein, natürlich – denn er arbeitete in dem Einkaufscenter, in dem ich schon hunderte Male war. Ich bin – wenn ich in den gar nicht blöden Unterhaltungsmarkt gegangen bin, um mir dieses oder jenes zu leisten – schon x-mal an ihm vorbei gegangen.

Und genau dort haben wir uns das erste Mal bewusst gesehen. Ich hätte es irgendwie unfair gefunden, in das Einkaufscenter zu gehen und heimlich um die Ecke zu lunzen, um ihn mir mal von der Nähe anzusehen. Also mied ich die komplette 2. Etage des Einkaufscenters, in dem sich der gar nicht blöde Unterhaltsmarkt befindet. Und als ich so gar nicht mehr umhin kam und doch mal wieder in den gar nicht blöden Unterhaltungsmarkt musste, fragte ich ihn, ob es ihm etwas ausmachen würde, wenn ich mich mal ganz kurz vorstellen komme. Blöde Frage, oder?

Hach, was war ICH aufgeregt! Ich sag’s Ihnen – leicht war das nicht für mich. Aber alles nur noch halb so schlimm, als er mich dann erkannte und nicht gleich die Flucht ergriff. Ein kurzes Gespräch (er musste ja arbeiten), abends Telefon und schon war das erste Date beschlossene Sache.

Unser erstes Date: Ein Kinobesuch (man müsste quasi nicht miteinander quatschen, obwohl man sich eigentlich nichts zu sagen hätte).

Unser erster Film (ein Jahr später hat ihn mir der Hasenmann auf DVD geschenkt)

Irgendwie war es auch eine merkwürdige Situation. Da treffen sich zwei Menschen zu ihrem ersten Date – Aufregung inklusive – und um sie rum springen kostümierte Kids – es war Halloween. Jedes Jahr sehe ich genau diese kostümierten Kids vor meinem geistigen Auge, spüre das ungemütliche Wetter des Abends und erinnere mich an meine eigene Aufgeregtheit, wenn es auf unseren Jahrestag zugeht.

Im Kino dann war das Eis geschmolzen – ich wurde ruhiger und der Hasenmann entdeckte natürlich rein zufällig, dass die Armlehne zwischen unseren Kinositzen auch hochgestellt werden konnte. Es wurde ein schöner Abend. Gut erzogen, wie der Hasenmann ist, hat er mich noch heim gefahren.

Die nächste Verabredung – zwei Tage später. Im großen und gar nicht blöden Unterhaltsmarkt gab Roger Cicero eine Autogrammstunde, die ich zum Vorwand nahm, den Hasenmann wieder zu sehen. Roger Cicero hab ich verpasst, aber der Hasenmann freute sich, mich zu sehen, drückte mir seine Autoschlüssel in die Hand (dieses große Vertrauen kann ich auch heute noch gar nicht recht nachvollziehen) und fragte mich, ob ich ihn nach Feierabend abholen möchte – wir könnten doch einfach mal schön essen gehen. Gesagt getan – pünktlich zum Feierabend stand ich wieder vor ihm; auch das Auto war unversehrt. Wir fuhren zu ihm und naja, was soll ich sagen: Der Abend schritt voran und schritt voran  – ein Restaurant irgendwie nicht in Sicht. Irgendwann dann doch: Hunger. Unser erstes Diner fand im Burger King statt. Wir amüsieren uns heute noch über unser erstes schönes Essengehen.

Ja, so war das mit dem Hasenmann und mir. Seit diesem Abend waren wir nur eine Nacht getrennt. Anfangs lebten wir zusammen in getrennten Wohnungen – ein paar Tage bei mir, ein paar Tage bei ihm. Es dauerte nicht lange, dass wir dieses Nomadenleben leid hatten. Zwischen uns war ja eigentlich alles klar. Im Mai trat ich meine Stelle in meiner jetzigen Firma an. Seitdem lebten wir quasi nur noch in seiner Wohnung. Ich bin nur ein einziges Mal von meiner Wohnung ins neue Büro gefahren. Kurz darauf hab ich meine Wohnung gekündigt und bin im Sommer mit Sack und Pack bei ihm eingezogen, obwohl es uns von Anfang an klar war, dass wir uns eine neue gemeinsame Wohnung suchen würden. Ich habe vor dem Hasenmann überhaupt noch nicht mit einem Mann zusammen gelebt. Der Hasenmann war vor mir zu einer Frau gezogen, mit der er auch viele Jahre zusammen gelebt hat, wo er sich aber nie richtig zu Hause gefühlt hat. Er ist eben zu ihr gezogen. Wir wollten von Anfang nicht, dass einer zum anderen zieht, sondern dass wir gemeinsam in eine neue Wohnung ziehen und sie uns gemeinsam einrichten. Und so ist es dann auch gekommen. Vor einem Jahr sind wir hier eingezogen, nachdem wir uns das Geld für die Genossenschaftsanteile und alles, was man am Anfang in einer neuen Wohnung (einschließlich der Endrenovierung der verlassenen Wohnungen) so braucht, zusammen gespart haben. Und wir fühlen uns hier beide zu Hause. Vielleicht auch gerade deshalb, weil eben keiner von uns zum anderen gezogen ist. Diese Wohnung hat sowohl meinen als auch seinen – eben unseren – Stil.

Und vor ein paar Tagen stand unser Jahrestag (der zweite mittlerweile) vor der Tür – ein Montag. Der Hasenmann und ich arbeiten ja viel (und in letzter Zeit fast nur noch) – er hatte Schließdienst, ich hatte die Betriebskostenabrechnungen, die mich auch abends im Büro hielten. Uns war klar, dass unser Jahrestag in einem total erschöpften Heim kommen – McDonalds mampfen (würde ja super zu unserem ersten Diner passen) – Schlafen gehen enden würde.

Die Idee, die Jahrestagsfeierlichkeiten auf Halloween zu verlegen, wäre auf’s gleiche Ergebnis hinaus gelaufen. Auch am Samstag hatte der Hasenmann Schließdienst und saß ich über meinen Betriebskostenabrechnungen im Büro.

Ich hatte schon 10 Tage vorher   unabhängig von unseren Jahrestagsplanungen für Sonntagnachmittag Kinokarten für “This is it!” reserviert (man erwartete ja einen Run auf diesen Film). Der Hasenmann hatte eine Idee und überraschte mich danach mit einer Reservierung beim Asiaten (und er mag eigentlich gar kein asiatisches Essen, war mir aber – warum auch immer – noch eines schuldig).  Und so verlegten wir unsere Jahrestagsfeier mal eben auf den Tag zwischen unserem ersten Date und dem Tag, ab dem wir uns nicht mehr trennten und nannten ihn

Jahres(zwischen)tag.

Ich denke, angesichts der widrigen Umstände ist es legitim, sich einen Ausweichtermin zu suchen.

Es war ein schöner Tag. In Ruhe ausschlafen, in Ruhe lecker frühstücken, nachmittags ins Kino, danach ein wenig spazieren und den Abend im Restaurant (und nicht bei Burger King) ausklingen lassen.

Ein kleiner Tipp (sollte ich Gelegenheit haben, schreibe ich mehr darüber):

Sowohl der Film als auch das Lokal lohnen einen Besuch.

This-is-itGolden

Und zum Schluss noch etwas nur für meinen Hasenmann.

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Sonntags …

8. November 2009 von nebelschwaden

Endlich mal wieder ein Tag für mich zum Putteln.

“Putteln?” werden Sie fragen “Was ist denn das?”

“Nun,” werde ich antworten “eigentlich ist das gar nichts.”

Also vielmehr so etwas wie *gar nichts und doch was tun*; den Tag einfach mal so vor sich hin plätschern lassen; bissi hier kramen, bissi da kramen – einfach mal die Seele baumeln lassen und Dingen nachgehen, für die man sonst – und ich in der letzten Zeit im speziellen – so gar keine Zeit hatte.

Mir fallen grad so viele Dinge ein, die Sie gar nicht interessieren werden,  für die dieser eine Sonntag gar nicht reichen wird. Der Hasenmann beteiligt sich heute am verkaufsoffenen Sonntag und so habe ich glatte 5 Stunden, in denen ich tun und lassen kann, was ich will. Ich kann das auch so, aber ohne den Hasenmann kann ich das noch ungestörter besser. Ich merke gerade – ich verrenne mich, denn der Hasenmann stört mich so ganz und gar nicht, wenn er hier ist. Im Gegenteil – ich mag es, wenn ich Zeit mit ihm habe. Ich hätte ihn auch viel lieber hier. Und trotzdem: Vor mich hin putteln kann ich am besten ganz alleine. Ach herrje, ich weiß gar nicht, wie ich das erklären soll. Ich glaub’, ich sollte hier einfach einen Cut machen, bevor ich mich um Kopf und Kragen schreibe.

Gut, was also sind die vielen Dinge, die mir zum Vor-Mich-Hin-Putteln einfallen.

Das liebe Tantchen hat in der kommenden Woche Geburtstag. Also könnte ich die Tauglichkeit und Systematik meines neuen Bastelschranks (von dem ich noch gar nicht berichtet habe) testen und eine Karte basteln. Geburtstagskarten werden  grundsätzlich – soweit es auch nur irgendwie möglich ist – selbst gebastelt.

Wenn ich mich im Spiegel betrachte, könnte meine Haut und auch der Rest von mir ein kleines großes Verwöhnprogramm gut gebrauchen. So was wie Genaralüberholung trifft es wohl am besten.

Aufgrund meiner langen und arbeitsreichen Wochen im Büro sind so viele Einträge hier ungeschrieben geblieben. Ich könnte Ihnen vom letzten Sonntag schreiben, den der Hasenmann und ich so schön verlebt haben. Es war sozusagen unser Jahres(zwischen)tag. Ich würde Ihnen gerne berichten, was es mit unserem Jahres(zwischen)tag so auf sich hat. Vielleicht tue ich das später auch noch. Ich könnte Ihnen von meinen Novembergefühlen berichten. Ich hätte parallel auch noch ein Gulaschrezept und – wenn die Geburtstagskarte dann fertig ist – auch noch die Bastelanleitung ins Netz zu stellen. Von meinen letzten zwei Arbeitswochen möchte ich Ihnen lieber nicht berichten – ich bin froh, sie hinter mir zu haben.

Dann hab ich mal wieder richtig Lust auf Kuscheldecke, Kuschelsocken, Tee und Lesen bekommen.

Gestern war ich wegen des bevorstehenden Geburtstags des lieben Tantchens seit ewigen Zeiten mal wieder in einer Buchhandlung, denn vor geraumer Zeit hat mir das Tantchen mal erzählt, sie würde so gerne das Buch “Es muss nicht immer Kaviar” von Johannes Mario Simmel lesen. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, glaube dem Tantchen aber, wenn sie mir erzählt, dass dieses Buch zu DDR-Zeiten ein richtiger Renner war – wohl wegen der Rezepte, die so ganz nebenbei erläutert werden. Sie hatte aber nie die Zeit oder Muse oder das Interesse, dieses Buch zu lesen. Nun ist sie älter, hat die Zeit, die Muse und das Interesse. Das Tantchen muss sich aber immer sehr lange überlegen, welches Buch sie sich als nächstes leistet, denn sie liest sehr gerne und sehr viel, aber leider steht sie finanziell nicht so gut da, dass sie sich jedes Buch gleich kaufen kann, was sie gerne hätte. Wider Erwarten war das Buch sogar vorrätig – zwar leider nur als Taschenbuch und deswegen als Geschenk nun nicht gerade so schön, aber immerhin. Wichtig ist letztlich ja auch, was drin steht und nicht, wie es gebunden ist. Ich hatte also das Buch stolz in der Hand – das Tantchen wird sich sicher freuen – und auf einmal packte sie mich wieder – die Stöberwut. Aus Buchhandlungen war und bin ich immer ganz schwer wieder raus zu bekommen. Ich weiß nicht, was es ist, aber habe ich eine Buchhandlung erst einmal betreten, schließt sich hinter mir die Tür und irgendwer scheint den Ausgang zu verstecken. Die Welt, die sich mir eröffnet ist so bunt, so facettenreich, so faszinierend, dass ich einfach durch die Regale streifen muss. Und am Ende halte ich drei Bücher in der Hand und muss mich zwingen, meine Augen von den Regalen zu lösen und offen zu sein für die Suche nach dem Ausgang (natürlich mit kurzem Zwischenstopp an der Kasse). Kaum in der U-Bahn konnte ich aber nicht mehr an mich halten und hab das erste Buch aufgeschlagen, angefangen zu lesen und beinahe meine Zielstation verpasst.

Das ist meine Ausbeute von gestern.

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  • Johannes Mario Simmel – Es muß nicht immer Kaviar sein
  • Katharina Hagena – Der Geschmack von Apfelkernen
  • Petra Oelker – Die zerbrochene Uhr
  • Gebrand Bakker – Oben ist es still (war leider nicht verfügbar, kommt aber bald als Taschenbuch, und dann schnapp ich es mir)

Ich freue mich auf den Genuss des Verschlingens der Buchstaben. Das Buch für das liebe Tantchen werde ich natürlich erst nach ihr lesen, wenn sie es denn dann noch einmal leihweise herausrückt. Und bestimmt werde ich berichten:

Was wollte ich heute eigentlich?

Putteln!

Und genau damit fang ich jetzt an, sonst ist die Zeit rum und ich hab’ sie nicht genutzt.

Was red’ ich: Mit dieser Einstellung wird das nix mit dem Putteln! Ich koche mir jetzt erst einmal einen schönen Tee und dann guck ich mal, wonach mir so ist.

Ihnen wünsche ich derweil einen schönen Novembersonntag.

Vogel Strauß

3. November 2009 von nebelschwaden

Mir ist im Moment echt nach "Kopp innen Sand"

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Glücksfall: Ich muss dazu noch nicht einmal aktiv werden – meine Arbeit erledigt das für mich.

Vorteil: Es wird nichts zwischen den Zähnen knirschen!

Laublos

1. November 2009 von nebelschwaden

Pünktlich zum Beginn der für mich schlimmsten Zeit des Jahres (ich hasse den November schon von klein auf) ist kein Blatt mehr am Baum.

01.11.2009

Noch vor drei Tagen waren noch einige – wenn auch nicht viele -Blätter dran …

29.10.2009

… seit gestern konnte man bereits zählen und heute den Fall des letzten Blattes beobachten.

Auch mein – wie ich ihn nenne – Jahreszeitendonut daneben wird allmählich kariös.

Jetzt dauert es wieder mindestens 5 Monate bis die Natur erwacht und die Bäume sich wieder mit frischem grünen Laub schmücken.

5 Monate – das sind 151 Tage und 151 Nächte, 3.624 Stunden, 217.440 Minuten …

Und als ob sie mich trösten wolle, schiebt meine Camelie (eigentlich total außer der Zeit) ihre erste Blüte ans Tageslicht.

Camelie

Dann erheitere ich mich eben an ihr.

Zeitumstellung

25. Oktober 2009 von nebelschwaden

Quelle: www.toonpool.com

Jedes Jahr zweimal – einmal vor, einmal zurück.

Sinn und Zweck – unbekannt.

Mit dem Stundenklau im Frühjahr komm ich alle Jahre wieder wochenlang nicht klar. Im Herbst ist es etwas erträglicher, weil man der Zeit irgendwie nicht hinterher rennt.

Und wie merkt man sich, wann die Uhr eine Stunde vor bzw. eine zurück gestellt wird?

Ich glaube, der Großteil der Bevölkerung kann sich nicht merken, wann die Uhr wie verstellt wird. Meine Eselsbrücke hab ich mir vor etlichen Jahren selbst gebaut. Es war zu Zeiten, als ich noch mehr oder weniger regelmäßig an Samstagabenden Discotheken besucht habe. Dieser spezielle Eselsbrücken-Disco-Abend stand unter dem Motto Oktoberfest. Ich erinnere mich, genau zur Zeitumstellung auf der Tanzfläche getanzt und dabei meine Uhr ZURÜCK gestellt zu haben. Es war ein wirklich schöner Abend; ich freute mich, noch eine Stunde länger diesen schönen Abend genießen zu dürfen. Ich weiß also, dass zum Oktoberfest = Herbst die Uhr zurück gestellt wird. Somit kann im Frühjahr die Uhr nur vorgestellt werden.

Seitdem keinerlei Irritationen mehr.

Nur dauert es immer ewig, bis ich alle Uhren im Haushalt umgestellt habe. Das darf auch niemand anderes tun, sonst komme ich durcheinander. Ich alleine weiß, welche Uhr noch nicht umgestellt ist und wo ich eine Stunde hinzurechnen oder abziehen muss. Da muss der Hasenmann jetzt irgendwie durch – glaub ich.

Gefährlich wird’s allenthalben bei Armbanduhren – da verlässt mich mein Gedächtnis. Deswegen nutze ich auch nur eine und die wird unverzüglich beim ersten Tragen nach der Zeitumstellung richtig gestellt. Und um ganz sicher zu gehen, hab ich noch meinen Funkwecker. Komme ich also mal durcheinander, reicht ein Blick auf den Nachttisch.

Ich weiß – das alles ist furchtbar kompliziert und ginge viel viel einfacher. Mich würde es aber aus der Bahn werfen, weil es bei mir Tradition ist, dass die Uhren nur nach und nach umgestellt werden. Ich hab mich halt dran gewöhnt.

Ich schlunze nun schon seit beinahe drei Stunden (8:11 Uhr nach Sommerzeit; 7:11 Uhr nach Winterzeit) durch die Gegend. Der Hasenmann und der Lümpel scheinen keine Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung zu haben – die schlafen beide noch friedlich.

Und was zum Geier soll ICH jetzt machen? Uhren umstellen?

Couch-Kino

24. Oktober 2009 von nebelschwaden

Heute auf dem Spielplan im heimischen Couch-Kino

Labskaus (ohne)

23. Oktober 2009 von nebelschwaden

Als der Hasenmann und ich uns noch nicht lange kannten, äußerte er den Wunsch, so gerne einmal wieder Labskaus essen zu wollen.

Meine Reaktion hierauf war wohl die aller Unwissenden:

“Labskaus? Boah, bäh, nee. Das kannst du dir alleine kochen und auch alleine essen.”

Nun war es ja aber auch zu dieser Zeit schon so, dass ich meinen Hasenmann heiß und innig liebte und ihm keinen Wunsch abschlagen konnte. Außerdem hatte ich es selbst ja noch gar nicht probiert; in Hamburg ist es immerhin eine Spezialität.

Bei Grünkohl weigere ich mich bis heute, denn DAS habe ich bereits mehrfach probiert und es schmeckt mir ü.ber.haupt nicht. Für Grünkohl kann sich der Hasenmann ja an seinem freien Tag in der Woche beim Schützenkönig einladen und muss so nicht komplett auf den Genuss verzichten.

Wie aber kocht man etwas, von dem man gar nicht weiß, wie es am Ende schmecken soll? Zum Glück leben wir in Zeiten des Internets und so war es ein Leichtes, ein Grundrezept für ein Hamburger Labskaus zu finden.

Nun muss ich aber auch noch erwähnen, dass der Hasenmann – man mag es kaum glauben – in einigen Dingen ein kleiner Mäkelfritze ist.

Fisch zum Beispiel geht gar nicht (und das als waschechter Hamburger Jung). Des weiteren: Rote Bete geht auch überhaupt nicht. Keinen Fisch – das kann ich noch irgendwie nachvollziehen, obwohl ich der Meinung bin, dass es schon auch eine Sache der Prägung und Gewöhnung ist; der Geschmack daran kommt irgendwann von alleine. Fischburger und Fischstäbchen isst der Hasenmann ja auch. Keine Rote Bete – das kann ich aber so gar nicht nachvollziehen. Ich liebe sie! Als Kind schon hab ich darauf bestanden, auf meinem Kinderbeet im Garten Rote Bete anbauen zu dürfen.

Naja, es ist wie es ist – Fisch und Rote Bete sind in unserem Labskaus tabu. Man kann es ja auch dazu essen. Unser Labskaus heißt aus diesem Grund auch

Labskaus (ohne)

Ich war aber dabei, zu erzählen, wie ich es denn nun geschafft habe, das Labskaus auf den Tisch zu bekommen und zwar so, dass es dem Hasenmann schmeckt, ohne dass ich wusste, wie es schmecken sollte.

Ein Grundrezept hatte ich – wie bereits erwähnt – im Internet gefunden. Ich habe dann einfach – aus den bekannten Gründen – Fisch und Rote Bete weg gelassen und munter drauf los gekocht. Zur Not hätten wir etwas beim Lieferservice bestellt.

Ich gebe zu, für mich war es ob des Anblicks im Topf schon eine Überwindung, mir das Zeug in den Mund zu stecken. Augen zu und durch – im wahrsten Sinne des Wortes. So schlimm konnte es nicht werden, schließlich wusste ich, was ich da so alles vermengt hatte. Und – oh Wunder – man konnte es sogar essen; ja, es schmeckte obendrein recht gut.

Im Laufe der Zeit habe ich ein paar Dinge nach meinem Gusto verfeinert und auf den Rat des Schützenkönigs hin ergänzt. Mittlerweile ist es nach unserem Geschmack perfekt. Unser Labskaus (ohne) steht regelmäßig auf dem Tisch.

Das schönste Kompliment gab mir der Hasenmann aber, als wir das Labskaus des Schützenkönigs probierten – DAS Labskaus, das der Hasenmann aus seiner Kindheit kennt.

“Schatz,” hat er gesagt, “dein Labskaus schmeckt mir sogar besser als das vom Schützenkönig!”

Herz, was willst du mehr?! Alles richtig gemacht.

Gestern nun – wir haben ja meinen Neffen zu Besuch – das Experiment, ob es auch ihm schmecken würde. Ich hatte da so meine Bedenken – der Hasenmann hat ihm das Essen – gegen meinen ausdrücklichen Rat – sehr wirklich sehr bildhaft geschildert (“sieht aus, wie schon mal gegessen”, war noch die harmloseste Beschreibung). Entgegen meiner Erwartung hat der Lümpel sogar aufgegessen. Er meinte, es sei nicht so, dass man es nicht essen könne, aber auch nicht so, dass er es jeden Tag essen wolle. Immerhin – er hat aufgegessen und ist danach nicht gleich auf dem Klo verschwunden. Und unglücklich sah er auch nicht aus:

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Das Rezept für unser Labskaus (ohne) gibt’s für alle noch Unwissenden und Probierwilligen hier.

Oben

22. Oktober 2009 von nebelschwaden

Viel zu sagen gibt es nicht, außer …

Karten kaufen und sich dabei nicht vom Preis abschrecken lassen

den Mann seines Herzen packen und mitschleifen

mindestens eine Packung Tempos einstecken (sicher ist sicher; der Hasenmann war mir dankbar)

beim Einlass die 3-D-Brille nicht vergessen

hinsetzen und wirken lassen

Und im nächsten Sommer mit dem Hasenmann Wolken gucken – einfach mal so …

Pink

20. Oktober 2009 von nebelschwaden

Mein neues Baby

Lumix-pink

Meine alte Olympus hat irgendwie schon immer sämtlichen Akkus nach nur wenigen Aufnahmen den Garaus gemacht. Ich hatte definitiv keine Lust mehr, die Akkus ständig über Nacht laden zu müssen, um am nächsten Tag wieder ein bis zwei Fotos schießen zu können. Neue Akkus und neues Ladegerät haben es auch nicht gebracht – also lag es definitiv an der Kamera.

Ich hab wirklich viel Geduld, aber hier war sie eindeutig überstrapaziert.

Nun ist mein Hasenmann ja nicht blöd und arbeitet bei dem roten Unterhaltungstechnikriesen. Wissen und Angebote aus erster Hand sozusagen. Den Kollegen in der Fotoabteilung hatte er bereits geimpft– der wusste also, was er mir empfehlen sollte. Technik ist ja nicht so meins. Der Hasenmann hatte aber nicht damit gerechnet, dass ich mit einer ganz simplen Frage herausfinden könnte, dass es das Teil auch in unterschiedlichen Farben gibt. Ich bin nun auch nicht unbedingt ein typisches Mädchen, aber hin und wieder gewinnen meine XX-Chromosomen auch bei mir die Oberhand. Der Kollege zeigte mir – just in dem Moment, als mein Hasenmann zur Szenerie dazu stieß – dieses herrlich rosa Teil und angesichts meines Gesichtsausdrucks war für den Hasenmann klar, dass er jegliches Mitspracherecht in der Farbauswahl verloren hatte. Er versuchte noch Argumente wie: “Du weißt schon, dass du mit der Kamera auch hin und wieder vor deinen Mietern auftreten musst?” anzubringen, aber meine Gegenargument ließ keinen Widerspruch zu: “Gerade die werden begeistert sein. Die sind fast alle schwul, wenn du dich erinnerst!” (Ich liebe meine homosexuellen Mieter! Vorurteile hin oder her – bei meinen Mietern passen sie! Und sie tragen es mir auch nicht nach, weil sie dazu stehen und die meisten schrägen Andeutungen eh von ihnen selbst kommen). Ein letzter Versuch des Hasenmannes, dem rosa Grauen zu entkommen: “Ich werde das Teil aber ganz bestimmt nicht benutzen!” Zwecklos! “Du sollst sie auch gar nicht nutzen. Du hast deine große Kamera. Jungs = große Knippsi, Mädchen = rosa Knippsi”

Und nun liegt meine kleine rosa Knippsi vor mir und ich bin happy.

Kann man da irgendwie noch ein Glitzersteinchenklabimsel dranhängen?