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Ödes Land

18 Okt

Blühende Wiesen im Sommerwind
Wasser glitzert silbern im Sonnenschein
Vögel singen
Schmetterlinge – so bunt und voller Leben
Kinderlachen
Es ist die Erinnerung
Erinnerung an eine unbeschwerte Zeit
Dorthin will ich gehen
Eile ihr entgegen mit erwartungsvoller Hast
Doch das Bild schwindet mit jedem Schritt
Es ist nur Erinnerung
Da stehe ich nun
Wind trocknet das Land
Treibt verdorrte Reisigkugeln vor sich her
Staub wirbelt auf
Tote Stille
Nur das kalte Pfeifen des Windes
Hoffnung erstickt im Keim
Der Gevatter treibt sich um in diesem Land
Spüre schon seinen Atem im Nacken
Sehnsucht – jetzt, da der Weg zurück verwehrt
Erkenne – meine Zeit ist gekommen
Reich mir die Hand, Gevatter
Und nimm mich mit dir hinfort aus dieser Öde

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Verfasst von - 18. Oktober 2005 in Gedichte

 

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