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Stille

02 Nov

Stille
Ein blinder Spiegel, in den ich sehe
Ein seelenloses Antlitz blickt mich fragend an
Es sind die Fragen, die sich quälend in mich bohren
Wo stehe ich?
Wo komm ich her?
Wo geh ich hin?
Fragen, auf die ich keine Antwort finde
Fragen, die mich fest wie Fesseln schnüren
Mir die Luft zum Atmen nehmen
Fragen gleich dem brodelnden Vulkan,
der stetig nach Entladung strebt
Und doch:
Es bleibt still – so unerträglich still
Fröstelnde Stille tief in mir
Einsamkeit schindet meine Seele
Bittere Erkenntnis
Ich selbst bin gegangen vor langer Zeit
Wende mich ab und frage
Finde ich zurück den Weg?
Die Stille bleibt
Komm nicht los – ich kann mich nicht befreien
Es ist die Stille, die mich quält

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Verfasst von - 2. November 2005 in Gedichte

 

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