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Archiv für den Monat August 2007

Sprüche – 009 / 010

Sei nicht verzweifelt, wenn es um das Abschied nehmen geht. Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wieder sehen kann. Und ein Wiedersehen, sei es nach Augenblicken, sei es nach Lebenszeiten, ist denen gewiß, die Freunde sind.

~ Richard Bach ~

 

Wenigstens verzweifelt bin ich nicht – ich bin nur leer und doch übervoll von Traurigkeit.

Und dabei bin ich diejenige, die „Lebewohl!“ gesagt hat.

Ich bin die Abschiede leid!

Ich bin die Schmerzen leid!

Ich bin die Traurigkeit leid!

Ich bin die Tränen leid!

Ich bin meine Geister so leid!

So ist das dann wohl … am Ende bleiben erst einmal die Tränen.

 

Gewöhnlich hat, wenn zwei sich scheiden, ein Ly etwas mehr zu leiden.

~ frei nach Wilhelm Busch ~

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Verfasst von - 24. August 2007 in Zitate

 

Sprüche – 008

Freundschaft erlaubt einem nicht automatisch, dem anderen unangenehme Dinge zu sagen. Je näher man einem Menschen ist, desto wichtiger werden Taktgefühl und Höflichkeit.

~ Oliver Wendell Holmes ~

Einspruch Euer Ehren!

Ich sehe das mal wieder komplett anders.

Liegt das eigentlich an mir, dass ich immer erst einmal dagegen bin? *überleg*

Wo – wenn nicht in einer Freundschaft – sollte es erlaubt und gewollt sein, dass man sich gegenseitig unangenehme Dinge sagt. Eine Freundschaft verkraftet das – das macht eine Freundschaft in meinen Augen auch aus.

Wie soll ich mich selbst reflektieren können, wenn ich – sei es aufgrund der Situation oder persönlicher Betroffenheit – blind und taub bin für eigentlich offensichtliche Dinge und mich noch nicht einmal ein Freund zum Denken anstößt oder auf die Dinge aufmerksam macht?

Immerhin ist es gut möglich, dass er mich durch sein Schweigen in für mich unangenehme Situationen tappen lässt, die vielleicht auch mit unangenehmen Konsequenzen für mich verbunden sind. Und noch schöner für mich, wenn er mir dann hinterher auch noch sagt, er habe es kommen gesehen, aber mir nicht wehtun wollen, indem er mich darauf aufmerksam macht.

Ich empfinde es als falsch verstandene Freundschaft, wenn mir meine Freunde aus Takt und Höflichkeit unangenehme Dinge über mich vorenthalten. Schweigen aus Takt und Höflichkeit ist in meinen Augen eine – wenn auch abgeschwächte – Form von Verlogenheit mit der Konsequenz, dass ich beginne daran zu zweifeln, ob ich als Mensch meinen „Freunden“ noch etwas bedeute und ihnen vertrauen kann.

Eine Frage des Taktgefühls und der Höflichkeit ist sicherlich nicht, ob man einem Menschen unangenehme Dinge über ihn erzählt, sondern viel mehr, wie man dieses tut.

Oberflächlichkeit finde ich an jeder Ecke – meine Freunde schätze ich unter anderem deshalb so sehr, weil wir derart offen und ehrlich miteinander umgehen können, dass wir uns die unangenehmen Dinge auch sagen können, ohne es einander übel zu nehmen.

Keiner hört gerne unangenehme Dinge über sich, aber einfach die Augen zu machen (was ich nicht sehe, ist auch nicht da) lässt diese Dinge nicht verschwinden. Es kann sie sogar noch schlimmer machen.

Lieber schlucke ich erst einmal und setze mich mit dem Problem auseinander, als am Ende das ganze Elend volle Breitseite zu bekommen und dann auch noch ein Problem mit der Frage zu haben, wem ich auf dieser Welt eigentlich noch vertrauen kann.

Und noch etwas:

Freunde dürfen sich auch gerne einmal angenehme Dinge übereinander sagen. Ein klein wenig Bestätigung ist gut für die Seele.

In diesem Sinne: Ein Hoch auf meine Freunde

 
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Verfasst von - 22. August 2007 in Zitate

 

Sprüche – 006 / 007

Der Charakter einer Frau zeigt sich nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet.

~ Rosa Luxemburg ~

 

Hm…

Ich glaube, ich bin charakterlos oder zumindest von einem miesen Charakter beseelt.

Danke für diesen Spruch gerade JETZT! Wer war das?

Genau diesen Spruch hab‘ ich in meiner Sammlung noch gebraucht!

Vorrätig hätte ich daneben noch:

~ Auch andere Mütter haben schöne Söhne!
~ Die Zeit heilt alle Wunden!
~ Auf jedes Töpfchen passt ein Deckelchen!
~ Auch du wirst gefunden werden!
~ Wer dich so nicht will, hat dich anders nicht verdient!
~ Mir geht’s auch nicht anders!
~ In Afrika verhungern Kinder!

Ich danke für euer Verständnis, aber ich kann es nicht mehr hören – bei Gelegenheit geb‘ ich euch dann die gleichen alten weisen Sprüche zurück.

Da ist es jemandem gelungen, mein Herz zu berühren und ich konnte mich ohne Bedenken so geben, wie ich wirklich bin – ich brauchte meine Mauern nicht. Hab‘ mich einfach nur wohl und aufgehoben gefühlt und grenzenlos vertraut, ohne dass er etwas dazu tun musste.

Er war einfach nur er, und ich konnte dadurch einfach nur ich sein.

Wie sagte Rainer Maria Rilke so treffend?

Sieh dir die Liebenden an, wenn erst das Bekennen begann, wie schnell sie lügen.

Nein, Ly, er hat nicht gelogen!

Ja, das hat er wirklich nicht … er hat nur geschwiegen, um mich nicht zu verletzen.

Vielen Dank für so viel Rücksichtnahme, aber dadurch tut es nur noch mehr weh, weil sich von einer Sekunde zur anderen mein Urvertrauen in seine Offenheit auflöste.

Bye, bye Zuversicht und Selbstsicherheit

*winke winke lala*

Und wie zeigt sich nun, da es endete, mein wahrer Charakter?

Ich bin verletzt – traurig bin ich.

Meine Seele gefriert!

Normal halt für eine derartige Situation!

Die Geborgenheit, die ich gefunden hatte, die Sicherheit, so sein zu dürfen, wie ich bin, war nicht mehr auffindbar … von jetzt auf gleich.

Aufwachen Ly – die Realität hat dich wieder – bist du etwa schon wieder dem Trugbild erlegen? Dabei wolltest du doch ein für alle mal die Finger davon lassen. Und du hast es so lange durchgehalten.

Ein Ly ist nicht zum Verlieben da – wie oft brauche ich es noch, um es endlich zu verinnerlichen?

Ich wurde wieder das, was ich immer war – zickig, ruhelos, haltlos, irrational, rebellisch … und doch eigentlich nur panisch ob des erneuten Verlustes.

Ich blocke alles und jeden – sogar mich selbst und alles, was mich ausmacht.

Ich gerate aus dem Ruder so ohne Boden unter den Füßen und lasse es jeden, der mir auch nur irgendwie über den Weg läuft, spüren.

Sorry Welt – unkontrolliertes Ly unterwegs.

Wir freuen uns, Ihnen heute in der 99. Wiederholung den beliebten Klassiker „Ly allein gegen die Wand!“ zeigen zu können und wünschen Ihnen viel Spaß und angenehme Unterhaltung!

Und wenn das mein wahrer Charakter ist … dann ist er das eben!

Wen interessiert es?

Mich nicht mehr!

Vielen Dank!

 
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Verfasst von - 21. August 2007 in Zitate

 

Sprüche – 005

Da war noch was …

Neulich Abend beim Fernsehen bin ich über folgenden Satz gestolpert:

Die Welt ist kein romantischer Ort mehr.
Einige Menschen in der Welt sind es aber noch.
Und darin liegt die Hoffnung.

~ John „das Gummibärchen“ Cage in Ally McBeal ~

Romantik – dieser verklärte Blick auf die Welt durch eine rosarote Brille?

Für mich ist Romantik mit einem viel tieferen Erleben als Kerzenschein, Rotwein und lauschiger Musik verbunden.

Wikipedia (Internetlexikon) sagt zum Thema:
Im heutigen, allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff Romantik mit dem Adjektiv romantisch die Eigenschaft einer Sache, das Herz mit Liebe und Sehnsucht zu erfüllen, z. B. in „romantische Liebe“, „romantische Musik“ oder „ein romantischer Brief“. Oft wird der Begriff synonym zu Kitsch gebraucht.

Das hat jedoch mit der kulturgeschichtlichen Epoche der Romantik nichts gemein.

Die Grundsteine des Romantismus sind Gefühl, Individualität (individuelles Erlebnis) und Seele (vor allem die psychisch gequälte Seele).

In der Organisation der Gesellschaft fanden durch die Industrialisierung große Umbrüche statt, die neue Maschinenwelt führte zu Verstädterung und Landflucht, ein vormaliges Idyll war für die Romantiker dabei zu verschwinden.

Die gescheiterte Revolution in Deutschland, nach dem Vorbild der Französischen Revolution, bei der das absolutistische System, die Ständegesellschaft sowie die Macht der Kirche bestehen blieben, zeigte, dass der Wandel des „Systems“ nicht mehr in oder mit der Gesellschaft stattfinden konnte.

Dies sahen die Romantiker mit ihrer individualistischen Grundeinstellung als einen Grund, um in ihrer Dichtung in Melancholie, in fantastische, unwirkliche, idyllische Welten zu fliehen und sich aus dem gesellschaftlichen Leben weitgehend zurückzuziehen (Flucht aus der Wirklichkeit).

Romantik ist also in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs entstanden, in Zeiten der Kapitalisierung. In Zeiten, in denen man begann, nach dem Motto „schneller, höher, weiter“ zu leben. Das Miteinander, das Denken, das Wahrnehmen anderer, die Individualität – all das war nicht mehr wichtig und rückte in den Hintergrund.

Gut, die Romantiker sahen die Welt schon ziemlich verklärt und bauten sich Traumwelten auf, aber sie zeigten Tiefgang, erinnerten die Menschen an ihre Ursprünge, erinnerten sie auch daran, ihre Kindheit in gewissem Maße zu bewahren und prangerten damit letztlich auch die gesellschaftlichen Zustände an.

Was ich bewundere und auch mir eigen ist, ist der Tiefsinn ihrer Gedankenwelt, obwohl ich schon auch aus eigener Erfahrung weiß, dass man sich nicht zu sehr in die Tiefen ergeben sollte, weil man sonst in einen Strudel gerät, aus dem man nicht mehr oder nur mit viel Mühe entkommen kann. In diesen Tiefen vergraben lässt es sich heute schlecht überleben. Der Sinn für die Realität ist schon nicht schlecht, um zu überleben und nicht unterzugehen.

Und betrachtet man sich die heutige Zeit … naja … ich sag mal so: Ein klein wenig Romantik und ein klein wenig Tiefgang in der Gedankenwelt kann der Welt nicht schaden. Und es gibt Hoffnung, wenn man erkennt, dass es doch noch vereinzelt derartige Romantiker auf der Welt gibt.

Die Erde dreht sich weiter, wir können sie nicht aufhalten und wir können wohl auch gewisse gesellschaftliche Entwicklungen nicht aufhalten, aber wir können versuchen, uns diesen Entwicklungen nicht willen- und gedankenlos zu ergeben und schon alleine dadurch etwas bewirken.

Ich denke, eine gesunde Mischung von Realismus und Romantismus würde unser Leben und Zusammensein schöner und leichter machen!

Nur mal so nebenbei – ich liebe die Serie „Ally McBeal“ und zwar vom Tag seiner Erstausstrahlung an.

Es bedurfte in Deutschland allerdings einer wiederholten Ausstrahlung der ersten Staffel, damit die Serie so etwas wie Kultstatus erreichte – an „Sex And The City“ oder „Desperate Housewives“ war da noch lange nicht zu denken.

Aber dann war sie überall – die Allymania *jiharr*

Aber ich liebe Ally McBeal vielleicht nur daher, weil – lassen wir die Äußerlichkeiten mal da, wo sie hin gehören, nämlich außen vor –

~ sie kleine Männchen sieht, die nur sie sieht

~ sie überhaupt eine so herrlich verschrobene Gedankenwelt und Phantasie hat

~ sie grandios chaotisch ist

~ sie den Glauben an das Gute im Menschen einfach nicht verlieren mag

~ sie im Grunde ihres Herzens sehnsüchtig ist nach einer verwandten Seele

~ sie an die Liebe glaubt und hofft, ihr zu begegnen

~ sie keine Witze erzählen kann

~ sie trotz größter Bemühungen doch in jedes sich ihr bietende Fettnäpfchen tritt

~ sie Anwältin ist

~ sie mir so ähnlich ist

 

*seufz* Ally ist ein Ly!

Alles wird wieder gut, Ly!

Ja, Ally, vielleicht …

 
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Verfasst von - 21. August 2007 in Zitate

 

Sprüche – 004

So als Morgenmuffel schafft man sich ja so seine allmorgendlichen Rituale, damit man es schafft, rechtzeitig und möglichst mühelos in die Gänge zu kommen.

Zumindest brauche ich das in den Zeiten, in denen der alltägliche Bürowahnsinn (gut, so schlimm ist es auch wieder nicht, dass man wahnsinnig werden könnte, aber wenigstens pünktlich möchte man ja schon sein) um sich greift.

Nun liegen 6 Wochen krankheitsbedingte Büroabstinenz hinter mir – es gab Zeiten, da wäre es der blanke Horror für mich gewesen, auch nur einen Tag ohne Arbeit auskommen zu müssen (graue Nebelschleier namens Erinnerung heben sich), aber die Zeiten habe ich zum Glück auch schon eine ganze Weile hinter mir gelassen. Die Morgenmuffligkeit ist geblieben und nun stärker denn je – man gewöhnt sich schnell daran, sich morgens einfach vertüteln zu können.

Aber ich drifte ab – ich war bei den Ritualen.

Ich fahre nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit, auch wenn ich gut und gerne pro Strecke eine halbe Stunde Zeit einsparen könnte, aber der Berufsverkehr in Hamburg ist nicht unbedingt das, was ein Morgenmuffel wie ich ertragen kann.

Also habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, mit der U-Bahn ans beinahe andere Ende der Stadt zu fahren.

Der Vorteil – ich kann gut und gerne eine Stunde nach Verlassen des Hauses vor mich hinträumen, meinen Gedanken nachhhängen und den Tag in (relativer) Ruhe beginnen lassen – langsam in den Tag gleiten sozusagen.

Am U-Bahn-Shop noch schnell den Coffee to go und los geht’s.

So mit der Zeit gehen einem die Gedanken aus, denen man nachhängen könnte oder es fehlen in so einem doch recht ereignislosen Leben wie meinem die Denkanstöße. Dann fängt man an, ein Buch zu lesen, und dann noch eines und noch eines. Das ist auf Dauer irgendwie auch nichts. Müde Leute beobachten macht morgens auch keinen Spaß. Und dann entdeckte ich die Info-Screens der HVV für mich – ich spare mir die Zeitung und verpasse keine Entgleisung eines It-Girls namens Paris, Katastrophenmeldungen ereilen mich auch rechtzeitig, Politiker sind auch nur Männer, in Hamburg ist doch tatsächlich auch was los, ich weiß, an wen ich mich wende, wenn ich in Hamburg maleins Aussenwerbung platzieren möchte, das Wetter wird nicht besser und ich habe mich vermutlich für den Rest des Tages mal wieder komplett falsch angezogen (mal zu warm, mal zu luftig) und – und das ist mein persönliches Highlight eines jeden Morgens – ich bekomme einen Spruch des Tages vorgesetzt, über den zu sinnieren ich mir im Laufe der Zeit angewöhnt habe.

Was will ich auch sonst tun – in den dunklen U-Bahn-Schächten gibt es ohnehin nichts zu sehen.

So geht das nun schon seit Monaten – ich erwarte meinen Spruch für den Tag.

Irgendwas hat mir doch tatsächlich in den vergangenen 6 Wochen gefehlt und gerade in dieser Woche, in der ich nicht so recht in Tritt kommen mag und mich Gedanken belasten, von denen ich gerne mal eine kleine Ablenkung hätte, hatte ich mich so darauf gefreut. Und ausgerechnet heute morgen, wo ich doch gestern Abend erst – so als kleines Betthupferl – wieder eine Nuß zum Knacken bekam, kam er nicht – kein Spruch des Tages – die ganze lange Fahrt – nichts – gonnix.

Und nun?

Ein Morgenmuffel ohne Ritual?

Liebe HVV, das geht so nicht.

Da denk ich mir: Selbst ist die Frau und das Internet wird mir schon einen Spruch servieren. Das Problem ist – ich hab die Qual der Wahl, denn ich kann mir ja einen Spruch aussuchen – in der U-Bahn bekomme ich einfach einen vorgesetzt. Da kann ich nicht sagen, dass er mir nicht gefällt und werde quasi gezwungen, mir darüber meine eignen Gedanken zu machen.

Und so verbringe ich den ganzen Vormittag damit, einen Spruch des Tages auszusuchen, zu dem mir auch was einfällt.

Der Frustfaktor steigt und steigt und steigt!

Und das nicht, weil ich nicht dazu komme, meine Papierberge abzubauen, das hab ich eh aufgegeben. Nächste Woche wird aber durchgestartet! Diese Woche ging nichts – und schon gleich gar nicht mit Gewalt.

Der Frustfaktor steigt, weil mir zu keinem Spruch was gescheites einfällt – ist ja auch logisch. In der U-Bahn kommen die Gedanken und Einfälle ja auch nicht sofort, sondern entwickeln sich über etwa 45 Minuten – die Zeit habe ich mir nicht gegeben.

Und dann hatte ich ihn plötzlich!!!

Naja, ich hatte einen Spruch, zu dem mir auf Anhieb was einfiel – allerdings war dann mein Freitag im Büro auch schon vorbei – und alles nur, weil die HVV mir heute mein allmorgendliches Ritual zerstört hat.

Toll – ganz toll!!!

Ich bin komplett begeistert über so einen verhunzten Tag (okay, ich bin ehrlich, ich hätte eh nichts geschafft).

Hier dann mal MEIN Spruch des Tages:

Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr.

~ Marlene Diedrich ~

Boah Weiber!!!

Was nicht passt, wird passend gemacht!

Nee … das ist die männliche Version.

Ich mach die Welt, wie sie mir gefällt *lalalalalala*

DAS ist weiblich!

Frauen wissen ohnehin nicht was sie wollen – ich nehme mich dabei nicht aus.

Zumindest weiß ich aber, was ich nicht will und dazu gehört ein Mann, den ich mir erst noch hinbiegen muß. Entweder der Mann passt zu mir, so wie er ist, oder ich kann das Unterfangen von vornherein lassen.

Eine Beziehung nur um der Beziehung willen?
Nein, definitiv nicht mein Ding!

Ich möchte ja auch, dass der Mann mich so liebt, wie ich bin und nicht so, wie ich sein könnte.

Und was bringt mir das, wenn er mir nach meiner Umwandlung nicht gefällt, schließlich schließe ich mich ja nicht aus, wenn ich sage, dass Frauen nicht wissen, was sie wollen.

Vielleicht mögen die Frauen den Mann nach Ihrer Transformation auch nicht mehr, weil sie keine Aufgabe mehr haben und sich dann in ein neues Projekt stürzen müssen?

Der Reiz ist weg und ersetzt durch den Reiz an etwas neuem?

Na ja, solang sie bei ihrem Projekt nicht den Fehler gemacht haben, ihn nicht zum Heiraten zu bekommen, und die Unterhaltszahlungen stimmen …

Ach Jungs, ich will euch nicht die Illusionen rauben und mach dann mal lieber Schluss mit meinen Gedanken, nech?

 

Nur eins noch kurz zum Schluss …

… auf dem Heimweg gab es den Spruch des Tages dann doch noch auf dem Info-Screen der U-Bahn – Herzlichen Glückwunsch, Frau Ly!!!

Den heb ich mir dann mal für morgen auf – morgen hab ich frei und begebe mich bestimmt nicht auf den Weg ins Büro.

Oder doch lieber für irgendwann?

Vielleicht den nächsten Bürotag ohne Spruch des Tages, damit ich mich dann im Büro voll und ganz meinem Papierstapel widmen kann.

Und …

… ich hab den Eintrag tatsächlich noch HEUTE geschafft *anerkennendaufdieeigneschulterklopf*

 
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Verfasst von - 3. August 2007 in Zitate

 

Sprüche – 003

Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, die man macht, möglichst frühzeitig zu machen.

~ Winston Churchill ~

 

denn …

… man kann man sich noch mit seiner Jugend entschuldigen

… man kann daraus lernen (wenn man auch die Gabe hat, die Fehler als solche zu erkennen)

… man hat noch genug Zeit, sie auszumerzen

… man kann früh lernen, zu seinen Fehlern zu stehen (jung ist man ja noch so herrlich unverbraucht und der Altersstarrsinn hat noch nicht um sich gegriffen)

Das Beste daran aber ist …

… man kann im Alter andere Fehler machen und hat dann das Alter als Entschuldigung und keiner erwartet, dass man zu seinen Fehlern steht, sie einsieht geschweige denn, sie ausmerzt

Stellt sich nun aber die Frage, wer den größeren Vorteil hat – die Jugend oder das Alter.

Antworten wir mal pädagogisch wertvoll und geben Herrn Churchill recht (Sport ist ja auch Mord!)

Schließlich sind wir auf der Welt, um uns weiter zu entwickeln (das Leben ist im Idealfall ein steter Lernprozess). Im Alter – mit dem bereits auf das Erdmöbel gerichteten Blick – hat das ganze Unterfangen eh keinen Sinn mehr.

Also lassen wir die Alten machen und denken uns unseren Teil – gönnen wir ihnen doch wenigstens diese kleine Freude!

Es ist ohnehin vergebene Liebesmüh, einen alten Menschen noch bekehren zu wollen – so weit geht der Idealismus dann doch nicht.
In diesem Sinne – auf ein würde- und respektvolles Altwerden …

 
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Verfasst von - 2. August 2007 in Zitate

 

Komplett schmerzbefreit … Auszug aus einer Chatunterhaltung zu zweit

 

Hallo, wie gehts Dir? Ist das ein trüber Tag. Da kann man sich doch eigentlich nur vor den Kamin setzten oder ins Bett kuscheln. Hast Du Lust auf einen anregenden Chat mit mir?

hast du keinen friseur?

mmh wie meinst du das?

den könntest du zutexten

*grins* guter spruch, aba isch habe gar keine frisör

ach und da dachtest du, du könntest mich zutexten?

…und du mich
…ich glaube deswegen chattet man

hab ich dich angetextet? … ist mir gar nicht aufgefallen

und sorry, ich chatte nicht, um es mir virtuell mit dir oder einem anderen vor dem kamin oder im bett gemütlich zu machen

was sagt deine frau dazu?

nix, denn sie weiß es ja nciht

die hat einen friseur, nä?

wünsche dir ncoh einen schönen tag, bye

mach’s dir noch nett gemütlich

ja mach ich danke

 

Anmerkung der Redaktion:
Manche Chatter sind doch komplett schmerzbefreit, oder?
Immerhin hat er das mit dem „ch“ dann wohl doch noch geschafft

 
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Verfasst von - 2. August 2007 in Beobachtungen

 
 
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