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Traum-Stöckchen

09 Apr

Danke liebe Marie für die Retourkutsche.

Hol das Stöckchen! Hol’s!

Nach D E R Nacht kann es ja beinahe nicht passender kommen!

Das Traum-Stöckchen

1.) Kannst Du Dich oft an Deine Träume erinnern?

Wow!!! Was für ein philosophischer Einstieg, denn die Frage müßte richtig lauten: Will ich das überhaupt?

Auf beides kommt die gleiche Antwort: Hin und wieder schon. Meistens aber nicht.

2.) Erinnerst Du Dich gerne an Deine Träume?

Und noch mal: Hin und wieder schon. Kommt ja auch immer darauf an, was ich geträumt habe.

3.) Sind Deine Träume oft eher positiv oder negativ?

Sowohl als auch, so ich mich überhaupt an sie erinnern kann.

4.) Ist schon mal einer Deiner Träume wahr geworden?

Ich bin noch nicht tot – diese Träume also nicht.

Die, in denen ich in irgendwelche Löcher trete oder Treppen herunter falle, schon des öfteren.

Der Traum, in dem ich aus dem Fenster gefallen bin, ist auch noch nicht wahr geworden – kann ich auch gut drauf verzichten – das gäbe so häßliche Flecken.

5.) Fürchtest Du Dich vor Deinen Träumen, wenn Du z.B. vorher einen Horrorfilm gesehen hast oder Dich schlechte Gedanken vorm Einschlafen bedrücken?

Hm, wie ist die Frage gemeint?

Ob ich mich vorher schon fürchte? Also bevor ich einschlafe?

Nö – woher soll ich auch wissen, was ich später träume?

Und ansonsten:

Bei Horrorfilmen schlafe ich grundsätzlich ein – da bleibt keine Zeit mehr, mir Gedanken über meine Träume der bevorstehenden Nacht zu machen.

Und wenn mich schlechte Gedanken vor dem Einschlafen bedrücken, schlafe ich erst gar nicht ein, kann also auch gar nicht erst träumen.

6.) Träumst Du eher lange Träume oder nur kurze „Ausschnitte“?

Was weiß ich?

al kommen sie mir elendig lang vor und wenn ich aufwache hab ich erst 5 Minuten geschlafen.

Manchmal denke ich, nur kurz geträumt zu haben und hab dann doch die ganze Nacht durchgeschlafen.

Ich gucke während während ich träume grundsätzlich nicht zur Uhr.

7.) Erzählst Du Deinen Mitmenschen von Deinen Träumen, weil sie Dich z.B. bewegen, oder schweigst Du darüber, weil Du Träume für unwichtig hältst?

Das kommt auch auf den Traum an. So ich mich erinnere und mich der Traum beschäftigt, erzähle ich davon, ansonsten schweige ich.

8.) Hast Du schon mal in einem Traumdeutungsbuch nachgeschaut, was Deine Träume bedeuten?

Ich habe gar kein Traumdeutungsbuch!

9.) Wenn ja, fandest Du die Erklärung(en) glaubhaft oder schwachsinnig?

s.o.

10.) Wenn es möglich wäre, dass andere Deine Träume sehen können, würdest Du das erlauben?

Binsch blöd oder wat?

11.) Hast Du schon mal etwas geträumt und nach dem Du aufgewacht bist, konntest Du das Geträumte noch „fühlen“?

Jupp!

Ich bin gerannt, bin aber – wie kann es anders sein – nicht von der Stelle gekommen.

Ein Schuß!

Treffer!!!

Genau in meinen Rücken. Logischerweise (im Traum kann ich tatsächlich logisch denken) bin ich auf den Bauch gefallen. Dann hab ich gespürt, wie das Leben durch das Einschußloch meinen Körper verläßt.

Ich bin dann auf dem Bauch liegend aufgewacht und fühlte mich irgendwie ein bissi wie leer.

12.) Bist Du schon mal schlafgewandelt?

Sie meinen so …???

 

Nein, jedenfalls nicht, dass ich wüßte.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bin ich aber schon mal schlafgewandelt – nur halt nicht so (ich schlafe nicht mit Mütze und ich hab bereits elektrisches Licht).

Man selbst weiß so was ja für normal nicht, aber ich kann mich an ein Erlebnis erinnern, das darauf schließen läßt, dass ich schlafgewandelt sein muß.

Ich hab abends beim Einschlafen noch überlegt, ob ich meinen Abwasch noch mache oder eben nicht und hab mich für letztere Alternative entschieden. Dessen bin ich mir ganz sicher! Ich hasse abwaschen!!!

Morgens betrete ich schlaftrunken meine Küche, setze mir einen Kaffee auf und wie mein Blick so durch die Küche wandert, bemerke ich, dass irgendetwas anders ist als am Abend zuvor. Kein dreckiges Geschirr mehr in der Spüle.

Meine Hündin hatte so kurze Beine, dass sie nicht einmal ansatzweise die Spüle erreichen konnte (und wenn doch, dann wären eher die Leckerli auf der Arbeitsplatte neben der Spüle restlos vertilgt gewesen) und sonst war außer mir niemand in der Wohnung.

Also entweder spukt’s bei mir oder ich bin schlafgewandelt und habe meinen Abwasch selbst gemacht.

Da ich nun aber kein spirituell veranlagter Mensch bin, schließe ich Variante 1 (Spuk im Hochhaus) aus.

13.) Hast Du schon mal im Traum bemerkt, dass Du nur träumst?

Ich merke schon im wachen Zustand selten was.

Und nachts pflege ich mein Hirn auf Sparflamme herunter zu drehen und denke nicht weiter über das, was in meinen Träumen passiert, nach … erst recht stelle ich das, was mein Unterbewußtsein da fabriziert, nicht in Frage.

Also: NEIN!

14.) Kannst Du manchmal Deine Träume steuern und dann tun und lassen, was Du willst?

Ich verweise auf Antwort Nr. 13!

Außerdem: Was wären das denn dann bitte noch für Träume??? *koppschüttel*

15.) Erzähl uns von Deinem schlimmsten Alptraum!

Das war meine Beerdigung – vom Gefühl her war der aber nicht schlimm.

Das Geheuchel an meinem Grab war schlimm – und wer da alles da war … nein, darüber will ich gar nicht weiter nachdenken.

Ich hab auf dem Grabstein vom Grab nebenan gesessen, meine Beine baumeln lassen und dem Treiben amüsiert zugesehen. Und als der ganze Trubel beendet war, hab ich nochmal auf meinem Leichenschmaus vorbei gesehen, das Glas erhoben und „Tschüß!“ gesagt. Und dann bin ich gegangen – wohin auch immer.

So und nicht anders hätte ich das gerne!

16.) Erzähl uns Deinen schönsten Traum!

Ich fand den eben beschriebenen Traum eigentlich schon schön.

Aber gut – mein Repertoire ist noch nicht erschöpft.

Nachdem meine Hündin gestorben ist, hab ich öfter von ihr geträumt, wie sie mich nachts besucht, mir zeigt, wie schön sie es hat, wenn sie auf einer grünen Wiese herum tollt und mit ihrem Ball spielt.

Die Träume fand ich schön.

Leider wurden ihre nächtlichen Besuche immer seltener und kommen jetzt gar nicht mehr vor.

Naja, ist ja auch schon 5 Jahre her, dass sie gestorben ist.

17.) Kannst Du gut schlafen, wenn jemand anderes neben Dir im Bett liegt?

Kommt ja auch immer darauf an, wer da neben mir liegt, nä?

Mittlerweile ist es so, dass ich wohl nicht gut schlafen würde, wenn jemand bestimmtes NICHT neben mir läge.

An dieser Stelle mal einen dicken fetten Knutscher rüber wandern lass …

Hey, so viel Zeit muß sein – ich mache ja schon weiter.

18.) Gibt es eine Sache/Person/Tier/etc., von der Du besonders häufig träumst?

Nö! Jetzt nicht mehr.

19.) Hat Dich schon mal ein Traum den ganzen Tag gedanklich beschäftigt?

Jupp, und zwar genau die Träume, die ich hier näher beschrieben habe.

20.) Träumst Du nur nachts oder bist Du auch ein(e) Tagträumer(in)?

Die Tatsache, dass ich noch am Leben und nicht vor ein Auto gelaufen bin, bestätigt, dass ich tagsüber nicht träume, es sei denn ich gönne mir den Luxus eines Mittagsschläfchens.

Genug geträumt!!!

Draußen scheint die Sonne!!!

Und bevor ich mich wieder in die Nesseln setze und die Geister, die ich rief, nicht los werde, schmeiße ich das Stöcken mal einfach drauf los. Wer will darf apportieren!

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