RSS

Archiv für den Monat August 2009

Bergfest!

Manchmal gibt es Tage, an denen man einfach nicht aus dem Knick zu kommen scheint.

Hilfe, ich hab meine Tage! (Nicht DIE Tage!!!)

Ich komme schon seit Tagen irgendwie nicht richtig in die Pötte – und eigentlich kenne ich das gar nicht mehr von mir.

Eigentlich macht mir mein Job riesigen Spaß.

Eigentlich reichen meine Arbeitstage nicht aus, um all die Papierflut und Mieteranfragen zu bewältigen.

Eigentlich ist mein Arbeitstag immer viel zu schnell rum – selbst, wenn ich bis abends 21 Uhr hier hocke.

Eigentlich …

Eigentlich stelle ich mir die Frage, wo der Elan momentan auch herkommen soll.

Unser IT-System muckt hier nun schon seit beinahe 4 Wochen rum. Abgesehen von ein paar kleineren Stotterern hat es richtig damit angefangen, dass ich mich eines schönen morgens nicht mehr auf unserem Server einloggen konnte. Angeblich bin ich nicht als Benutzer in der Datenbank angelegt. Na prima, von einer Kündigung wußte ich noch gar nichts.

Es hat sage und schreibe 7 Stunden gedauert, bis ich mich wieder anmelden konnte. Zwischendurch haben unzählige Mitarbeiter unseres IT-Dienstes (der sinnigerweise in Köln sitzt) per Remotedingens auf meinem Rechner rumgewühlt.

Ist ja mal ganz nett, anderen bei der Arbeit zuzusehen, aber während der heißen Phase der Budgetplanung für 2010 ist jede Minute kostbar. Unsere amerikanische Heuschrecke hat Termine gesetzt und die sind einzuhalten – komme, was wolle.

An besagtem Tag sind mir locker schlappe 420 solcher wertvollen Minuten flöten gegangen.

Nach den 7 Stunden Nichtstun konnte ich mich wenigstens wieder einloggen – alle Kollegen waren mir "unendlich dankbar", dass ich Ihnen 15 Freiminuten verschafft habe, weil der Server neu gestartet werden mußte. Und mit welchem Ergebnis? Ich konnte mich wieder einloggen, aber mehr auch nicht.

Alles, aber auch wirklich alles, war verstellt. Exel-Tabellen spuckte der Drucker unserer Teamsekretärin aus. Word-Dokumente landeten auf dem Drucker unserer Chef-Buchhalterin.

Und ich fluche, weil mein Drucker nicht druckt.

Pah, meinen Drucker als Standarddrucker einrichten? Ja, für genau einen Druckvorgang. Sobald ich ein neues Dokument aufmachte – schieterallala.

Zuletzt bearbeitete Dateien waren komplett ins Nirvana abgetaucht. Auch das Buchhaltungsprogramm ließ mich nicht rein, weil ich – auch hier – nicht als Benutzer in der Datenbank hinterlegt bin.

Ist auch gar kein Problem, keine Zahlen abrufen zu können, wenn man mitten im Budget hängt.

Ab nach Hause und Sven wegen meines Frustrationsfaktors von geschätzten 100 bei einer Skala von 1 bis 10 vollgemault – armer Kerl.

Ab dem nächsten Tag konnte ich dann endlich wieder alle erforderlichen Zahlen abrufen und an der Budgetplanung weiter arbeiten – das System stellenweise langsam, aber immerhin anwesend.

Genau eine Woche nach meinem Totalausfall will ich mich, da ich die erste Rohfassung meiner Zahlen fertig hatte, zur Abechslung mal wieder meiner eigentlichen und primären Aufgabe der Immobilienverwaltung und Mieterpflege widmen, da stelle ich doch – schon wieder leicht entnervt – fest, dass aus unserem Anwenderprogramm heraus das Schreiben von Briefen nicht möglich ist.

Gut! Der Stapel unbearbeiteter Post füllt geschätzt auch nur einen breiten Ordner – also eigentlich gar nichts zu tun, nä?

IT-Firma angerufen – Remotedingens – ich beobachte den ferngesteuerten Mauszeiger und trommel mit meinen Fingern auf der Schreibtischplatte. Ist ja nicht so, dass ich was zu tun hätte, nein.

Gestrichene zwei Stunden später – Serverneustart. Meine Kollegen lieben mich wirklich sehr.

Alles tutti …

Anmeldung … klappt!

Buchhaltung … klappt!

Briefe aus der Anwendersoftware … klappt!

Drucken auf MEINEM Drucker … klappt nicht!
Unsere Sekretärin bringt mir meine Schreiben von ihrem Drucker gerne in mein Zimmer. Bewegung ist ja durchaus sinnvoll bei einer Bürotätigkeit.

Aufrufen zuletzt bearbeiter Datein … klappt nicht!
Mittlerweile auch egal, kommt ja ohnehin nichts mehr dazu.

Ehrlich?

Das war’s für den Tag. Null Bock auf dieses System!

Pünktlich Feierabend!

Komplett ungewohnte Situation – die Abende sind plötzlich so lang. Was fang ich mit so viel Freizeit an?

Tags drauf war es dann mal ausnahmsweise nicht nur meine Workstation. Das Arbeitstempo unseres Systems glich dem einer Schnecke – unsere Arbeit gestaltete sich nach dem Motto:

    Und als ich mich bücken wollte …
    … husch …
    … da war die Schnecke weg.

Also wieder nur ein Nine-To-Fife-Arbeitstag. Ansich ja durchaus nett – nur nicht angesichts der unbearbeiteten Papierberge. Im übrigen war die erste Budgetphase nachbesserungsbereit.

Donnerstag – mein Highlight der Woche – Jour Fixe mit meinem Haustechniker. Minimum ein halber Tag im Objekt und nicht im Büro. Mittags Anruf im Büro, daß mein Termin länger dauert, woraufhin mir unsere Sekretärin mitteilte, ich könne mir Zeit lassen und mit meinem kleinen Italiener (der Haustechniker, you know) die große Runde durchs Objekt machen – das System ist komplett zusammengebrochen, Server Totalausfall, man sei in Köln gerade mit einem Ersatzserver losgefahren. Halleluja !!!

Erwähnte ich bereits, dass ich meinen Job liebe?

(Ich liebe ihn ja wirklich, nur manchmal sind die äußeren Umstände bescheiden.)

So weit so gut – an diesem Tag paßte mir das ganz gut ins Konzept.

Remember: Letzter Donnerstag = heißester Tag diesen Jahres!!!

Im Haustechnikerbüro war es wenigstens angenehm schattig, in der Tiefgarage des Objekts sowieso und wegen der Bauweise ist es auch auf den Außenflächen immer windig – der Innenhofbereich wirkt bei Hochhäusern oftmals wie eine Esse.

Es hätte so schön sein können, zumal Sven seinen freien Tag hatte und wir so ohne schlechtes Gewissen meinerseits ob der vielen unerledigten Arbeit im Büro seit langem mal wieder einen Abend gemeinsam verbringen konnten.

Schieterallala!

Budget 2010!!!

Meine Assetmanagerin hatte sich einen vom System unabhängigen Laptop organisiert und wollte noch die eine oder andere Zahl mit mir durchgehen. Wir beide hatten ca. 1 bis 1 1/2 Stunden veranschlagt. Das hätte auch gepaßt mit 17 Uhr Feierabend. Sven war pünktlich da, nur dauerte unser Zahlengeschiebe mal eben 2 1/2 Stunden.

Murphys Gesetze sind unerbittlich!

Ich hatte natürlich – weil ich am Abend vorher eines von etwa drei Handygesprächen im Jahr führte – mein Handy daheim auf dem Schreibtisch liegen lassen, Svens Nummer also nicht dabei. Auch das ist für sich genommen kein Problem, weil seine Nummer in unserer EDV hinterlegt ist – an die kam ich nur dummerweise nicht ran, weil unser Server ja der Meinung war, nicht arbeiten zu müssen. Ich kam aber auch nicht aus dem Büro, um ihm kurz Bescheid zu geben, weil meine Assetmanagerin fertig werden wollte. Und Sven? Der kam nicht ins Büro, weil um 17 Uhr das Haus verschlossen wird und er – im Gegensatz zu mir – keinen Transponder oder Schlüssel hat. Ganz große Klasse! So hat der arme Kerl über eine Stunde auf mich gewartet – am heißesten Tag des Jahres!

Naja gut, wir wissen beide, dass wir nicht immer so pünktlich rauskommen, wie wir es eigentlich geplant haben – ich hab auch schonmal 2 1/2 Stunden auf ihn gewartet, weil er Schließdienst hatte und eine Tür der Meinung war, genau an diesem Abend mal nicht zu schließen, weshalb er den Laden nicht scharfschalten konnte – bei mir war es gefühlt der kälteste Tag des Jahres.

Langsam war’s dann auch so, dass man morgens schon ganz gespannt war, welche Sauerei sich das System und/oder der Server denn für diesen Tag ausgedacht haben. Man hatte den Eindruck, die beiden hätten sich gegen uns verbündet – Stephen King läßt grüßen?

Jiharr, das System lief. Jubel aus jedem Zimmer!

Schieterallala …

… System ja, Buchhaltungsprogramm und Anwendersoftware natürlich nicht.

Das macht alles keinen Spaß mehr! Soviel Ablage kann man gar nicht aufbauen, die wegsortiert werden könnte – schon gar nicht, wenn man seit Tagen nichts produziert hat, was abgeheftet werden könnte.

Und diese Woche?

Server läuft!

System läuft (mehr recht als schlecht, aber immerhin).

Und mein System unter meiner Fontanelle funkt:

    +++ ERROR +++ ERROR +++
    +++ No Bytes free +++
    +++ System overloaded +++

Und es ist erst Mittwoch Mittag = mitten in der Woche = Bergfest …

Und eigentlich hätte ich noch so viel zu tun …

Immerhin befindet sich das Budget ganz aktuell und in diesen Minuten in der Endabstimmung im Assetmanagement – kann also ab morgen dem Eigentümer präsentiert werden. Rein theoretisch jedenfalls, praktisch wohl erst Montag, weil es noch ein klein wenig aufgehübscht wird.

Kurz und gut: Ich bin für dieses Jahr durch mit dem Budget – termingerecht trotz aller Widrigkeiten – Ätsch, du blödes System!

Jetzt lauern noch die Betriebskostenabrechnungen auf mich.

NÄCHSTE Woche!

Wenn unser System möchte!

Advertisements
 
 

Spießer! Na und?

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einen im Alltagstrott plötzlich innehalten und nachdenken lassen.

Gestern Abend – Sonntagabend.

Im Fernsehen beginnt der Tatort.

Ich sitze auf der Couch, blicke neben mich – mein Hasenmann sitzt neben mir – beide in unserer Daheim-Wohlfühl-Kluft (die angesichts der momentanen Temperaturen aus Slip und T-Shirt besteht) und wir sehen uns den Tatort an.

So wie 7,24 Millionen anderer Deutscher es wohl auch taten (schenkt man den Statistiken Glauben) – so, wie wir es schon einige Male getan haben – so, wie wir es eigentlich regelmäßig abends tun (auch ohne Tatort) – vorausgesetzt, wir sind zur Primetime schon zu Hause. Einer ersten Schätzung zufolge, sieht es in genau diesem Moment in etwa drei Millionen Haushalten in Deutschland genauso aus wie bei uns.

Nichts ungewöhnliches also.

Oder doch?

Plötzlich – wie aus heiterem Himmel – ertappe ich mich ausgerechnet gestern Abend bei dem Gedanken, ob das, was ich jetzt habe, nicht genau das ist, was ich nie haben wollte?

Ich – ein Kind der Generation X.

Ich – die ich noch vor nicht einmal 2 Jahren zu ihren Eltern sagte: “Wenn das, was ihr seid und lebt, normal ist, dann will ich alles sein, nur nicht normal!”

Ich – die ich immer auf meine Unabhängigkeit gepocht habe.

Ich – die immer leben und nicht stehen bleiben wollte.

Ich – die Rebellin, die Unnahbare, die Emanzipierte, die Widerspenstige, die Zickige, die Sturköpfige, die Andersdenkende, und alles was ich sonst noch glaubte, zu sein.

Ich – die ich jetzt an einem Sonntagabend auf der Couch sitze, dem Hasenmann den Kopf kraule und den Tatort sehe.

Ich – die ich genau das genieße.

Es ist das Privilieg der Jugend, anders sein zu wollen als ihre Eltern.

Es ist das Privileg der Jugend, herauszufinden, was das Richtige für einen selbst ist.

Und es ist das Privileg der Jugend, dabei Fehler zu machen und daraus zu lernen.

Ich habe viele Fehler gemacht und ich habe viel gelernt. An dem Lehrgeld zahle ich zum Teil noch heute (nicht nur finanziell, auch emotional). Und doch ist es so, dass ich meinen Weg, den ich gegangen bin, nicht bereue – keinen Schritt.

Alles was passiert ist, musste vielleicht genau so passieren, damit ich jetzt sagen kann: Ich bin angekommen in meinem Leben.

Vieles ist passiert, auf das ich gut hätte verzichten können – auf das ich aber keinen Einfluss hatte, weil es durch andere in mein Leben getragen wurde.

Kindheit und Jugend leben andere für einen. Das ist so, das war so und das wird auch immer so bleiben. Sie – die anderen – sind es, die einem Kind das vorleben und mit auf den Weg geben, von dem sie denken und hoffen, dass es das Richtige ist. Manchmal vergessen Sie bei all ihren Mühen leider, das Kind als ein Individuum zu sehen, das vielleicht anders ist als sie – das andere (kindlichere) Empfindungen, Wahrnehmungen und Bedürfnisse hat. Es ist ein Vorhalt (schon lange kein Vorwurf mehr), den ich den anderen mache, dass es Dinge gab, bei denen ihr Denken (in dubio pro reo) ausgeschaltet gewesen sein muss. Und doch hardere ich nicht mehr mit dem, was ich erlebt habe – es hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Vielleicht sollte ich auch dankbar dafür sein.

Sonntagabend, Couch, Tatort – ein Bild, das für mich lange ein absolutes No-Go war – ein Bild, das ich aus meinem früheren Leben kenne. Das synonyme Bild vom Leben meiner Eltern – Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr der gleiche Einheitsbrei. Am Ende mit dem Unterschied, dass meine Mutter in Gesellschaft des Bruders Schlaf im Wohnzimmer und mein Vater in bester Gesellschaft des Springer Urvaters in der Küche den Tatort erleben (oder eben nicht erleben – als ob es darauf noch ankäme).

Und wenn ich dann wieder den Hasenmann und mich sehe – so ist es trotz der Ähnlichkeit auf den ersten Blick doch ein ganz anderes Bild (hoffentlich nicht nur, weil wir noch keine 40 Jahre verheiratet sind), als das meiner Eltern und derer Leben.

Und wenn ich so darüber nachdenke, so ist es das WIR, was den Unterschied zu dem Leben, was ich nie wollte, ausmacht. Es ist das WIR zweier Individuen, die trotz allem WIR auch noch ein ICH haben. Es ist natürlich von Vorteil, das sein und mein ICH sehr ähnlich sind und viele WIRs daher auch immer zweimal ICH sind.

Mein Hasenmann und ich – auch unser Leben ist geprägt vom alltäglichen, allwöchentlichen, alljährlichem Trott – wir arbeiten viel und lange, schlafen wenig und stehen auch sonn- und feiertags vergleichsweise früh auf.

Unsere Nachbarn sind der Meinung, wir hätten ein durchaus ausgeprägtes Sexualleben, dabei stammen die allabendlichen Geräusche, die aus unserem Schlafzimmerfenster in das die nächtliche Hamburg dringen, von dem wohligen Gefühl, endlich die müden Beine ausstrecken und das erschöpfte Haupt auf die Kissen betten zu können.

Auch wir haben unsere finanziellen Engpässe (überstanden) und haben uns dennoch in unserem Leben nichts auszustehen.

Wir haben eine schöne Wohnung, die wir nach und nach noch schöner machen und in der wir uns zu Hause fühlen. Ja, wir haben auch einen Balkon, und wir erfreuen uns an den prächtig gedeihenden Balkonpflanzen und deren üppiger Blütenpracht.

Sonntags läuft Formel 1, gerne auch Fußball in der Premiere Sports Bar (heißen die eigentlich noch so?).

Wir fahren nicht nach Malle, um uns zu erholen, sondern mieten uns ein Holzhäuschen auf Fanö und genießen die Ruhe, die Nordsee und die Luft.

Wir machen nicht mehr jeden Modetrend mit – was, wenn ich mir manche Girlies gerade jetzt im Sommer hier in der Stadt ansehe, auch gut so ist. Unsere Frisuren kommen ohne Unmengen von Stylingprodukten aus, sind unseren Jobs entsprechend auch ein klein wenig bieder anmutend und mit dem einen oder anderem grauen Haar meliert – bei mir sieht man es wegen der Haarfarbe aus dem Drogeriemarkt nur weniger als bei ihm.

Er hat in der Fotografie sein Hobby gefunden – ich meines im Basteln und kreativen Werkeln – so hat auch jeder seins für sich.

Er hat übermorgen Geburtstag – dann sind wir endlich beide 37 Jahre alt. Ich bin angesichts seines Geburtstages beinahe aufgeregter als er – und er vor meinem Geburtstag hibbeliger als ich.

Wir teilen die Liebe zu dieser Stadt, in die ich eigentlich nie ziehen wollte und aus der ich nun nicht mehr weg möchte. Wir genießen diese bunte und lebendige Stadt mit all ihren Facetten, ihren Gegensätzen, ihrer Vielfältigkeit und stellen immer wieder fest, wie grün, erholsam und ruhig sie auch sein kann. Es ist der Blick über den Tellerrand, den man in dieser Stadt (dem Tor zur Welt) unweigerlich bekommt, die Toleranz für die Unterschiedlichkeit der Menschen (ich liebe meinen “Tuntenbunker” und bin stolz darauf, gerade ihn verwalten zu dürfen – die Begrifflichkeit stammt von den Mietern selbst), die einfach so miteinander leben, auch aufeinanderprallen und sich doch miteinander auseinandersetzen müssen.

Wir sind glücklich, keine Kinder zu haben. Ich bin noch ‘nen Tick glücklicher, jemanden gefunden zu haben, der keinen eigenen Kinderwunsch hat, den ich ihm nie erfüllen könnte, selbst wenn ich es wollte (ein Problem weniger).

Wir genießen die (manchmal wenige) Zeit miteinander und sind uns oft selbst genug dabei. Die wilden Partynächte finden nicht mehr ganz so wild mit Freunden in unseren oder deren vier Wänden statt (man bleibt unter seinesgleichen).

Ich führe genau das Leben, das ich immer führen wollte und ich teile es mit genau dem Mann, den ich mir immer gewünscht habe (auch wenn ich es nie hätte wahrhaben wollen, dass ein Mann wie mein Hasenmann das Beste ist, was mir passieren kann). Ich fühle mich so unendlich wohl mit genau dem Leben, das wir hier und jetzt führen.

Und wenn all das spießig ist, dann sage ich:

Ja, ich bin ein Spießer, das ist auch gut so! 

Ich bin bei mir, bei meinem Hasenmann und endlich auch in meinem Leben angekommen – nach 37 Jahren Suche.

Nichts anderes zählt!

Ein Sonntagabend auf der Couch beim Tatort ist erlaubt.

 

Einen weiteren netten Artikel zum Thema “Spießer, na und?” gibt’s –> hier

 
4 Kommentare

Verfasst von - 24. August 2009 in Das Leben und wir, Tagesgedanken

 

Was soll ich sagen?

null

… und das sogar schon seit dem Winter.

Eigentlich wird’s mal wieder Zeit für ein paar Worte mehr.

Ich notier mir das mal auf meiner To-Do-Liste.

 
 
 
%d Bloggern gefällt das: