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Archiv für den Monat Dezember 2010

Ja!

Das hätte ich ja auch nicht gedacht, dass ich tatsächlich mal zur Ja!-Sagerin werde.

Da waren wir ja nun im Mai auf der schönen Hochzeit meiner Kollegin und ich hab mir ja – das gebe ich zu – auch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie ich reagieren würde, wenn der Hasenmann mir mal die Frage aller Fragen stellen würde. Natürlich würde ich Ja! sagen.

Dass er dann aber doch irgendwann mal live und in Farbe die Frage stellt – so ganz ohne vorherige Anzeichen und so – hätte ich ehrlich nie und nimmer gedacht. Und wie es in real ist, kann man sich – auch wenn man es noch so oft in Gedanken durchspielt – nicht ausmalen.

Ich gebe zu, dass ich während der Weihnachtsvorbereitungen – so irgendwann beim Plätzchenbacken vermutlich – mal kurz überlegt habe, ob er die Frage Heilig Abend stellen würde, wenn wir das Haus voll haben – so quasi vor versammelter Mannschaft unter Zeugen und so. So schnell wie der Gedanke kam war er dann aber auch gleich wieder weg. Und erst recht als Weihnachten dann eigentlich schon rum war.

Vermutlich ist es Gesetz, dass die Frage aller Fragen genau dann kommt, wenn man so gar nicht mit ihr rechnet. So wie einem der Mann für’s Leben ja auch genau in dem Moment über den Weg läuft, in dem man am wenigsten daran glaubt – ja, in dem man am wenigsten will, dass er einem über den Weg läuft. Der Hasenmann jedenfalls beherrscht sowohl das eine als auch das andere Timing in Perfektion.

Ehrlich – würden Sie mit einem Heiratsantrag rechnen, wenn Sie sich an einem freien Tag (es war der zweite Weihnachtsfeiertag, der Tag des Ausspannens und der Ruhe nach aller Hektik) nach dem Essen in Jogginghose komplett entspannt mit dem Strickzeug auf die Couch zurück ziehen?

ICH NICHT!

Ich war sowas von platt, komplett unvorbereitet, beinahe sprachlos … volle Breitseite erwischt. Mit Pippi in den Augen noch gerade mal ein “Ja!” rausgebracht und schwubs bin ich eine Braut! Wer hätte das gedacht.

ICH NICHT!

Wenn man bedenkt, dass der Hasenmann mit dieser Frage schon seit unserem letzten Fanö-Urlaub schwanger geht, dann hat er das ziemlich gut geheim gehalten. Respekt! Ich olle Plaudertasche hätte es nicht solange für mich behalten können.

ICH NICHT!

Aber: Es fühlt sich sowas von gut und richtig an. Und deswegen soll es genau jetzt auch so sein.

Hochzeit im Hause Nebelschwaden!

Nun wird aus Frau Nebelschwaden die Frau Hasenmann, die Eltern bekommen doch noch einen Schwiegersohn (die Hoffnung hatten sie schon längst begraben) … die Spiele Vorbereitungen können beginnen.

Wunschtermine stehen auch schon fest.

Standesamtliche Trauung am 02.11.2011 zum Jahrestag im kleinen Familienkreis mit Eltern und Geschwistern (Ist es nicht ein schönes Datum?)

Kirchliche Trauung am 25.08.2012 mit allem, was dazu gehört und großem Brimborium drum herum

Nein nein – kein Tippfehler. Beide Termine liegen tatsächlich mehr als 9 Monate auseinander. Das ist quasi gewollt und bei Benennung der Gründe vielleicht auch nachvollziehbar.

  1. Es ist Tradition, dass man binnen Jahresfrist nach dem Antrag heiratet. Unser Jahrestag passt da prima ins Zeitfenster.
  2. Ich wollte aber nie im Winter heiraten – und gleich gar nicht im November. Menschen, die die Frau Nebelschwaden kennen, wissen um ihr angespanntes Verhältnis zum November.
  3. 2012 werden wir beide 40 und zu diesem Anlass war ohnehin eine große Party geplant. Wir persönlich halten es für reine Geldverschwendung, binnen 9 Monaten zwei große Partys zu geben und vor allem zu finanzieren. Sowohl zum Geburtstag als auch zur Hochzeit wären eh die gleichen Leute eingeladen worden.
  4. Der Hasenmann wird am 26.08.2012 – einem Sonntag – 40 (Frau Nebelschwaden ereilt dieses Schicksal bereits im Juni), so dass die kirchliche Trauung am davorliegenden Samstag doch prima passen würde.
  5. Wir haben mehr Zeit, Geld beiseite zu legen, damit wir auch tatsächlich die Hochzeit feiern können, die wir uns beide wünschen und nicht das ganz große Rechnen anfangen müssen.  Schulden werden wegen der Hochzeit nicht gemacht. Wir werden auch nicht  mit eventuellen Geldgeschenken rechnen, denn auch dabei kann man ganz bös’ auf die Nase fallen.
  6. Und auch nicht zu verachten: Ich habe etwas mehr Zeit, nicht wie eine Baiser-Braut auszusehen.

Hach ja, Frau Nebelschwaden organisiert eine Hochzeit – noch dazu ihre eigne. Berichte erfolgen in regelmäßigen Abständen.

Das wird ein Spaß!

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