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Archiv der Kategorie: Gedichte

Michi schrieb mir am 08.09.2006

Sich an den KLEINEN Dingen zu freu`n, heisst mit dem Möglichen zufrieden sein. Denn wer nur die grossen Träume träumt, wird sich selbst verlier`n.

Wo tausend Dinge wichtig sind, wo nur das „Grosse Los“ gewinnt, dort ist die Sehnsucht nicht mehr stark genug, das Leben Selbstbetrug….

Wer nicht das Glück der KLEINEN Dinge spürt, und wer bei den Wünschen jedes Mass verliert, der wird am Ende sehen, dass sie NICHT in Erfüllung gehen !

Darum :

Nimm dir ab und zu ein bisschen Zeit.

Flieg´ nicht zu hoch hinauf und nicht zu weit.

GLÜCK ist ein geschenkter Augenblick und verlorene Träume kehren nie zurück.

Vor unserem Herrgott sind wir ALLE doch gleich, und Reichtum macht dich noch lange nicht reich…Auch wenn dir auf ERDEN einmal alles gehört, im HIMMEL ist´s NICHTS wert !“

Danke Michi!

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Verfasst von - 8. September 2006 in Gedichte

 

Letzte Nacht

Ich rief dich an … letzte Nacht
Du warst da … letzte Nacht
Wasser überall … letzte Nacht
Dem Ertrinken nah … letzte Nacht
Ich hab geweint … letzte Nacht
Ich hab geträumt … letzte Nacht

 
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Verfasst von - 7. September 2006 in Gedichte

 

November

November
Die Welt in tiefem Schlaf versinkt
Es scheint als stürbe sie
Nebelschwaden, die sich schwer auf jede Seele legen
Das Licht des Tages bricht nicht durch
Nacht hüllt schützend ein das Land
Dunkelheit, die friedvolle Stille bringt
Lichter durchbrechen warm die Nacht
Sie läuten ein die hoffnungsfrohe Zeit
November
Es ist die Hoffnung auf das Licht
Das heimelnd uns am Leben hält

 
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Verfasst von - 4. November 2005 in Gedichte

 

Stille

Stille
Ein blinder Spiegel, in den ich sehe
Ein seelenloses Antlitz blickt mich fragend an
Es sind die Fragen, die sich quälend in mich bohren
Wo stehe ich?
Wo komm ich her?
Wo geh ich hin?
Fragen, auf die ich keine Antwort finde
Fragen, die mich fest wie Fesseln schnüren
Mir die Luft zum Atmen nehmen
Fragen gleich dem brodelnden Vulkan,
der stetig nach Entladung strebt
Und doch:
Es bleibt still – so unerträglich still
Fröstelnde Stille tief in mir
Einsamkeit schindet meine Seele
Bittere Erkenntnis
Ich selbst bin gegangen vor langer Zeit
Wende mich ab und frage
Finde ich zurück den Weg?
Die Stille bleibt
Komm nicht los – ich kann mich nicht befreien
Es ist die Stille, die mich quält

 
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Verfasst von - 2. November 2005 in Gedichte

 

Ödes Land

Blühende Wiesen im Sommerwind
Wasser glitzert silbern im Sonnenschein
Vögel singen
Schmetterlinge – so bunt und voller Leben
Kinderlachen
Es ist die Erinnerung
Erinnerung an eine unbeschwerte Zeit
Dorthin will ich gehen
Eile ihr entgegen mit erwartungsvoller Hast
Doch das Bild schwindet mit jedem Schritt
Es ist nur Erinnerung
Da stehe ich nun
Wind trocknet das Land
Treibt verdorrte Reisigkugeln vor sich her
Staub wirbelt auf
Tote Stille
Nur das kalte Pfeifen des Windes
Hoffnung erstickt im Keim
Der Gevatter treibt sich um in diesem Land
Spüre schon seinen Atem im Nacken
Sehnsucht – jetzt, da der Weg zurück verwehrt
Erkenne – meine Zeit ist gekommen
Reich mir die Hand, Gevatter
Und nimm mich mit dir hinfort aus dieser Öde

 
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Verfasst von - 18. Oktober 2005 in Gedichte

 

Abschied

Ein letzter Kuss
Eine letzte Umarmung
Ein letztes Wort von Dir:
„Danke für die schöne Zeit. Mach’s gut!“

Ich stehe hinter dickem Glas – sehe wie du in die Maschine steigst
Ein letzter Gruß hinauf zu mir
Dann entschwindest Du meinem Blick
Ich weiß heute noch nicht, für wie lange

Die Maschine startet die Motoren – die Propeller rotieren
Sie rollt über die Bahn – beschleunigt – hebt langsam ab
Der Flieger gleitet durch die Lüfte
Er schwenkt schließlich ein – der Abendsonne entgegen
Ich blicke ihm nach – er trägt Dich hinfort von mir
Die Wolken verschlucken einen kleinen schwarzen Punkt
Längst schon kann ich ihn nur noch erahnen
Doch meine Augen verharren dort, wo ich ihn zuletzt sah
Hoffe, Dir so nahe sein zu können, doch Meter um Meter entfernst Du Dich

Die Sonne bahnt sich ein Portal durch die Wolken
Sendet ihren warmen rotgoldenen Schein auf das Land
Läßt die Wolken in einem Kranz erstrahlen, wo sie sie durchbricht
Ein letzter Blick in die Ferne
Ich schließe noch einmal meine Augen – atme tief durch
Du bist weg und ich frage mich einen kurzen Moment
Sehe ich Dich wieder?

Die Welt ergreift langsam wieder Besitz von mir
Wende mich ab – verlasse allein den Flughafen,
den ich eben erst zusammen mit dir betrat
Meine Hand sucht nach Deiner
Doch sie greift ins Leere
Das Leben um mich herum nehme ich noch nicht wieder wahr
Fahre auf regennasser Fahrbahn durch die Straßen
Die Stadt kommt mir so verlassen vor
Aus dem Radio erklingt leise Musik
Meine Gedanken sind bei Dir und den letzten Tagen
Nebeldunst liegt über dem Fluss und der Stadt
Die Welt hielt inne für drei Tage
Langsam nur erwacht sie wieder zu Leben
Ich wünschte, sie würde sich mehr Zeit damit lassen

Betrete die Wohnung
Wie still sie doch ohne Dich ist
Ein Hauch Deines Duftes …
Spüre beinahe noch Deine weichen Lippen
Deine sanfte und doch feste Umarmung
Sehe Deine warmen Augen vor mir
Die Stille ist es, die mich aus den Gedanken reißt
Diese Stille, die ich einst so liebte
Nun nenne ich sie Melancholie
Wir haben eine Auszeit von der Welt genommen
Doch die Zeit bleibt nicht stehen
Wir sind ihr nur für einen kurzen Moment entflohen
Und in wenigen Minuten schon wird auch Deine Welt Dich wieder gefangen nehmen

Eine Nacht noch
Eine Nacht, in der ich in die Kissen tauche
Eine Nacht, in der mich Dein Duft glauben schenken lässt, Du seist bei mir
Eine Nacht noch, bevor der Morgen kommt
Und auch ich in meine Welt zurückkehren muss

 
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Verfasst von - 23. Mai 2005 in Gedichte

 

Erwachen

Eis und Schnee bedecken das Land.
Klirrende Kälte erstickt das Leben
Grau und wolkenverhangen der Tag
Winter hüllt die Welt in einen traumlosen Schlaf

Zaghaft durchbricht ein Sonnestrahl die Dunkelheit
Zu schwach noch, das Eis zu schmelzen
Doch stark genug, die Hoffnung auf Leben zu wecken
Bahnt er sich seinen Weg durch dunkle Schleier
Der Winter kämpft einen aussichtslosen Kampf
Die Sonne folgt dem Strahl
Sie reißt mit ihrer Kraft die Wolken auf
Und haucht einen warmen Wind über das Land

Das Eis bricht, der Schnee weicht
Die Sonne sendet Licht und Wärme
Ein grüner Schleier legt sich über das Land
Farbtupfer allenortes erstrahlen im Sonnenlicht
Die Stille weicht dem frohen Gesang der Vögel
Das Leben erwacht und bringt die Hoffnung mit.

– Für Thomas – 

Winter war es, als du in mein Leben kamst.
Du bist die Sonne, die mir das Leben zeigt.
Bringst mir den Frühling voller Licht und Wärme
Schenkst mir Geborgenheit
Gibst mir Hoffnung und Vertrauen
Und auch, wenn Du mich nicht lieben kannst, hast Du mir so unendlich viel gegeben, dass ich nicht weiß, wie ich es Dir danken kann.
Denk immer dran: Alles ist gut so wie es ist.
Mach Dir um mich keine Sorgen. Gefühle lassen sich nicht beeinflussen und das Leben lässt sich nicht aufhalten.
Du bist auch ohne Liebe ein Teil von meinem Leben geworden, den ich nicht mehr missen möchte.

 
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Verfasst von - 17. Mai 2005 in Gedichte

 
 
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