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Archiv der Kategorie: Hochzeitsvorbereitungen

In 80 Tagen …

ist es soweit – aus Frau Nebelschwaden wird Frau Hasenmann.

Zeit, dass die Einladung für die Familie zur standesamtlichen Trauung das Haus verlassen.

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Details und ein paar Fotos mehr gibt es hier.

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Aufgebot

Heutzutage ist es aus der Mode geraten, ein Aufgebot zu bestellen. Heutzutage meldet man sich zur Eheschließung an. Schnöder Formalismus.

Egal!

Wir haben heute unser Aufgebot bestellt!

Punkt!

Und wir haben uns einen schönen Tag daraus gemacht.

Da unser Jahrestag unser Hochzeitstag werden soll, werden wir am 02.11.2011 heiraten. Bei dem Datum ist schon zu erwarten, dass es beliebt sein könnte, weswegen wir extra früh aufgestanden sind, um auch ja als erste im Standesamt zu sein. Aufgrund der 6-Monatsfrist war heute der frühestmögliche Termin zur Anmeldung. Der Hasenmann hatte wegen des Datums eigentlich mit den großen Run auf’s Standesamt gerechnet.

Wir waren die einzigen, aber auch nicht traurig drum.

Nach erfolgreicher Anmeldung – es sind keine Ehehindernisse erkennbar – haben wir uns noch eben die Trauzimmer zeigen lassen und sind dann mit unseren Rädern zum Frühstück gefahren – endlich mal wieder auswärts und mit einem Sekt auf den besonderen Tag vorneweg. So einen freien Montag kann man sich schon auch richtig gemütlich machen.

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Eigentlich war auch noch ein Anruf in der Kirchgemeinde geplant, in der wir gerne kirchlich heiraten möchten, aber da waren heute keine Sprechzeiten. Hat ja auch noch bissi Zeit. Die kirchliche Trauung findet erst im August 2012 statt.

Den Abend ausklingen lassen werden wir beim Probe-Essen im Gröninger – hier wollen wir am 02.11.2011 mit unseren Eltern und Geschwistern im kleinen Kreise Essen gehen. Wenn das Probe-Essen uns überzeugt. Der Hasenmann kennt die Lokalität schon, ich bisher nur aus dem Internet.

Und dann gibt es noch so etwas wie einen besonderen Anlass an diesem Tag, denn heute wäre dieser junge Mann hier 95 Jahre alt geworden (anno 1917 trugen kleine Jungs noch Kleidchen).

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Mein Opa! Meiner!

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Leider viel zu früh gegangen – vor schon 31 Jahren.

Trotzdem!

Happy Birthday, Opa – auf welcher Wolke du auch immer feiern magst. Du hättest dich über den heutigen Tag auch gefreut. Das weiß ich.

 

Countdown

Noch ein Monat bis zum Aufgebot.

 

Hochzeitspost: Die ersten Prototypen sind fertig

Wer darauf brennt kann hier und hier einen ersten Blick auf die Prototypen für die Save-the-date-Karten und das Kirchenheft werfen.

 

Alle Jahre wieder

Steuererklärung fertig und eingetütet!

Fertig ist sie ja schon seit mindestens 6 Wochen, aber das ELSTER-Formular funktionierte beim Datenaustausch via Internet nicht richtig. Mit Update funktioniert es jetzt prima!

Schon komisch: Bei der nächsten Steuererklärung werden wir zusammen veranlagt.

Was wird eigentlich mit dem Tag der Eheschließung mit unseren Steuerklassen?

To-Do für mich: Klärung Steuerklassen (welche, wo, wie?)

To-Do für Hasenmann: Steuerklärung 2010 fertig machen und abschicken.

 

Hochzeitsvorbereitungen: Behördenkram

Noch 6 Wochen bis zum Aufgebot.

Da wir uns als standesamtlichen Trautermin den 02.11.2011 – unseren 4. Jahrestag – wünschen, wir aber auch vermuten, dass dieser Termin begehrt sein könnte, weil 02.11.2011 nun mal so schön aussieht und sich auch leicht merken lässt, haben wir uns fest vorgenommen, am 2. Mai 2011 als erste beim Standesamt anzuklopfen, um unser Aufgebot zu bestellen. Früher geht ja nicht – Fristen sind bindend! Vorsorglich haben wir jeder hierfür einen Tag Urlaub beantragt und bestätigt bekommen.

Es ist ja beinahe schon wie  eine Fügung des Schicksals, dass Frau Nebelschwaden damals vor fast 4 Jahren dann doch keine Ausreden mehr gefunden hat, um dem ersten Date mit dem Hasenmann zu entgehen – der 11.11.11 wird als Trautermin wohl noch begehrter sein (besonders für die mit dem ganz schlechten Gedächtnis) – da sind wir dann hoffentlich schon durch. Der 20.11.2011 klingt ja auch nett, ist nur leider ein Sonntag und daher schwierig für standesamtliche Trauungen.

Vor dem Aufgebot heißt es aber noch, die ein oder andere Urkunde zu beschaffen. Da wir beide ganz normale Bürger dieses Staates – ohne Migrationshintergrund und ohne familiäre Altlasten – sind, beschränkt sich der voraufgebotliche Behördenkram eigentlich nur auf das Besorgen der beglaubigten Auszüge aus dem Geburtenregister.

Für den Hasenmann kein sonderlicher Aufwand – er braucht im Prinzip nur einmal die Elbe zu queren, beim Standesamt vorstellig zu werden und sich – gegen Entrichtung der hierfür fällig werdenden Gebühr natürlich – seine Ausfertigung aushändigen zu lassen. Und garantiert ist er der letzte von uns beiden, der diese Urkunde in den Händen hält.

Bei Frau Nebelschwaden wird es dann etwas komplizierter – oder eher aufwändiger.

Frau Nebelschwadens Frau Mama hatte nämlich als der Geburtstermin näher rückte die glorreiche Idee, ihr zweitgeborenes Kind in ihrer alten Heimat unter Aufsicht ihrer Schwester – die Hebamme und Taufpatin zugleich werden sollte – zur Welt zu bringen. Gesagt getan! So kommt es, dass Frau Nebelschwaden in Thüringen das Licht der Welt erblickte und Thüringen ja bekanntlich nicht auf der anderen Elbseite liegt (irgendwie zwar schon, aber dann doch nicht wirklich).

Kurzerhand mal eben beim Standesamt in Thüringen angerufen und abgefragt, wie ich denn an die begehrte Urkunde käme. Hach, die Dame war ja so süß. Ich solle doch einfach mal vorbeikommen! Auf meinen Einwand, dass das von Hamburg aus leider nicht mal eben so möglich sei, fragte sie, ob ich nicht noch eine Mutti oder Omi in der Gegend wohnen hätte, die die Urkunde für mich abholen könnten. Mutti oder Omi – das ist so typisch für Thüringen (für Sachsen im übrigen auch) und macht mich ja bissi wie “stolz”, dass ich auch quasi sowas wie eine Thüringerin bin. Die Hamburger hätten ganz einfach von Verwandtschaft oder Mutter oder sowas gesprochen – in Thüringen ist es eben die Mutti oder Omi. Süß!

Lange Rede kurzer Sinn! An die Urkunde zu kommen ist eben auch in Thüringen letztlich genauso ein Behördenakt wie in jedem anderem Bundesland auch. Gebühren einzahlen/überweisen und Urkunde unter Angabe der erforderlichen Personalien schriftlich (immerhin reicht heutzutage auch eine e-mail) abfordern. Sobald die Gebühren eingegangen sind, wird die angeforderte Urkunde ausgestellt und versendet.

Ich wäre wirklich gerne einfach mal vorbei gegangen – nur um diese nette süße Dame vom Standesamt kennen zu lernen.

Nur am Rande bemerkt kann es bei Frau Nebelschwaden noch zu einem ganz anderen Problem behördlicher Natur kommen.

Damit der Herr Hasenmann auch tatsächlich die Frau Nebelschwaden heiratet und die bei der Trauung anwesende Braut nicht einfach nur vorgibt, Frau Nebelschwaden zu sein, muss die Braut (und nicht nur die) ihre Identität mittels Personalausweises oder Passes nachweisen.

Logisch! Wo kämen wir sonst hin?

Doof ist nur, dass sowohl Pass als auch Personalausweis der Frau Nebelschwaden Mitte September 2011 ihre Gültigkeit verlieren, Hochzeit aber bekanntlich erst am 02.11.2011 ist.

Das wird noch spannend, ob sich Frau Nebelschwaden für bummelige 6 Wochen einen neuen Personalausweis ausstellen lassen muss, der mit Tag der Hochzeit wieder hinfällig wird, weil  Frau Nebelschwaden ja auch beabsichtigt, ihren Namen abzulegen und den des Hasenmannes anzunehmen, womit erneut ein neuer Personalausweis auszustellen wäre. Wie sich die Meldebehörde (das Standesamt kann hierzu nix sagen) zu diesem zeitlichen Problem verhält, wird Frau Nebelschwaden herausfinden, wenn sie ganz einfach mal vorbeigeht und fragt.

Demnächst in diesem Theater!

Edit: 25.03.2011:

ERSTER!

Mein Auszug aus dem Geburtenregister ist da – der Hasenmann hat seinen noch nicht einmal abgefordert. Er muß ja aber auch nur mal eben die Elbe queren und weniger Unsicherheitsfaktoren einplanen.

Nur für mich, falls ich es vergesse: Die Urkunde ist in meinem Ordner abgeheftet.

Ich war ganz erstaunt, dass auf der Urkunde sogar meine Geburtszeit vermerkt ist. Nichts von wegen morgens 7 Uhr, nee. Morgens 5:50 Uhr bin ich auf die Welt gekommen – Frühaufsteher bin ich mittlerweile aber auch nicht mehr. Die Zeiten sind vorbei. Am Aszendenten hat sich dann aber doch nix geändert.

 

Hochzeitsvorbereitungen: Brautschuhe 1.0

Kennen Sie den Brauch, dass die Brautschuhe von gesparten Centstücken (früher: Pfennigen) gekauft werden? Das soll die Sparsamkeit der Braut symbolisieren.

Nun sparen Sie im bargeldlosen Zeitalter und bei den heutigen Preisen mal mit Cent-Stücken vernünftige Schuhe zusammen. Ich habe bis bis zum August 2012 zwar noch jede Menge Zeit, aber das wird trotzdem schwer. Also habe ich den Brauch etwas abgewandelt und spare alles Kupfergeld für die Brautschuhe – sprich 1-Cent-, 2-Cent- und 5-Cent-Stücke. Und der Hasenmann hilft mit.

Das Sparschwein habe ich – weil ich ja eine sparsame Braut bin – auch gleich noch selbst gebastelt.

Darf ich vorstellen: Meine pinke Leopardensau Lilly

Leopardenlilly

Spannend wird bis zum Schluss bleiben, welche Brautschuhe ich mir tatsächlich leisten kann, weil die Sau zerstört werden muss, um an die Ersparnisse zu kommen.

Alles ganz so wie es sich für eine sparsame Braut gehört!

 
 
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