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Archiv der Kategorie: Metaphern

Warum die Liebe blind ist …

Die Geschichte vom Wahnsinn und seinen Freunden…

Eines Tages entschloss sich der Wahnsinn, seine Freunde zu einer Party einzuladen.

Als sie alle beisammen waren, schlug die Lust vor, Verstecken zu spielen.

„Verstecken? Was ist das?“ fragte die Unwissenheit.

„Verstecken ist ein Spiel: einer zählt bis 100, der Rest versteckt sich und wird dann gesucht,“ erklärte die Schlauheit.

Alle willigten ein bis auf die Furcht und die Faulheit.

Der Wahnsinn war wahnsinnig begeistert und erklärte sich bereit zu zählen.

Das Durcheinander begann, denn jeder lief durch den Garten auf der Suche nach einem guten Versteck.

Die Sicherheit lief ins Nachbarhaus auf den Dachboden, man weiß ja nie.

Die Sorglosigkeit wählte das Erdbeerbeet.

Die Traurigkeit weinte einfach so drauf los.

Die Verzweiflung auch, denn sie wusste nicht, ob es besser war sich hinter oder vor der Mauer zu verstecken.

„…98,99,100!“ zählte der Wahnsinn.

„Ich komme euch jetzt suchen!“

Die erste, die gefunden wurde, war die Neugier, denn sie wollte wissen, wer als erster geschnappt wird und lehnte sich zu weit heraus aus ihrem Versteck.

Auch die Freude wurde schnell gefunden, denn man konnte ihr Kichern nicht überhören.

Mit der Zeit fand der Wahnsinn all seine Freunde und selbst die Sicherheit war wieder da.

Doch dann fragte die Skepsis: „Wo ist denn die Liebe?“

Alle zuckten mit der Schulter, denn keiner hatte sie gesehen.

Also gingen sie suchen. Sie schauten unter Steinen, hinterm Regenbogen und auf den Bäumen.

Der Wahnsinn suchte in einem dornigen Gebüsch mit Hilfe eines Stöckchens.

Und plötzlich gab es einen Schrei! Es war die Liebe.

Der Wahnsinn hatte ihr aus Versehen das Auge rausgepiekst.

Er bat um Vergebung, flehte um Verzeihung und bot der Liebe an, sie für immer zu begleiten und ihre Sehkraft zu werden.

Die Liebe akzeptierte diese Entschuldigung natürlich.

Seitdem ist die Liebe blind!

Und sie wird vom Wahnsinn begleitet…

~ Quelle unbekannt ~

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Verfasst von - 28. März 2007 in Metaphern

 

Nur eine Subraumverzerrung?

Nur äußerst wenige Ereignisse im Universum sind so massiv und energiereich, dass sie es schaffen, einen Tunnel im Subraum oder gar einen Durchbruch zu anderen Universen hervorzurufen.

Jedoch beinahe jedes Ereignis von genügender Intensität, auch ein künstliches, ruft Subraumverzerrungen hervor.

Eine Subraumverzerrung könnte man als eine vom Normalraum auf den Subraum übertragene „Erschütterung“ definieren, die eine geringfügige Verschiebung der Subraumschichten zur Folge hat, ohne aber einen Bruch oder Riss zu verursachen.

Wie das Vibrieren einer Stimmgabel klingt dieses Phänomen örtlich und zeitlich begrenzt und verschwindet deshalb nach einiger Zeit von selbst.

Subraumverzerrungen stellen also eine Art Schwingung im Subraum dar; in niedrigen Subraumschichten können sie mit elektromagnetischen Wellen verglichen werden, da diese niedrigen Schichten noch stark mit dem Normalraum verbunden sind und dabei sehr dem normalen elektromagnetischen Feld ähneln.

Subraumverzerrungen sind nur mit speziellen Subraum- nicht jedoch mit normalen Sensoren feststellbar und entstehen auf natürlichem Wege durch Supernovae und andere energiereiche Raumphänomene oder auf künstlichem bei jeder modernen Subraummanipulationstechnologie

 
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Verfasst von - 3. September 2006 in Metaphern

 

Mr. Smith war da …

Na sieh mal an, wer da mal wieder reinschaut?

Langeweile kannst du doch kaum haben, so gut wie deine Geschäfte heutzutage laufen müssten.

Ach komm, nicht schon wieder dieses Spielchen. Ich hab schon längst bemerkt, dass du es bist, Mr. Smith.

Du bist mir langsam wirklich unheimlich. Ich mobilisiere all meine Kräfte, dass ich ja keinen Bodenkontakt bekomme, schwebe hier absolut lautlos von hinten an dich ran … und du bemerkst mich doch *grummel*

*seufz* Smithie, ich hab es dir doch schon tausendmal gesagt – dein After-Shave … es ist … na ja, sagen wir es mal so … recht individuell. Diese dezente Schwefelnote trägt man heute nunmal nicht mehr.

Ach das war es! Entschuldige … Macht der Gewohnheit, ich hänge nun mal dran.

Entschuldigen brauchst du dich nun nicht gleich bei mir. Das allein war es ja auch nicht, aber ich gebe zu, du machst es mir damit schon ziemlich einfach.

Aber das nächste Mal …

Ja ja … By the way, mein Guter, wann ringst du dich endlich mal durch, diese schwarze Kutte und die Sense abzulegen? Spätestens seit Scream II jagst du damit doch keinem mehr Schrecken oder Respekt ein – schon gar nicht deiner Klientel.

Na gut … bevor du dich zu Tode schweigst, erzähl! Was ist los? Wieder Streß mit dem Alten?

Wie kommst du darauf?

*lach* Du bist ein schlechter Schauspieler. Um mich zu holen wirst du kaum hier sein.

Ich weiß gar nicht wovon du redest.

Und du bist ein noch schlechterer Lügner, Mr. Smith. Du weißt ganz genau, wovon ich rede, aber lassen wir das. Raus mit der Sprache … was ist es diesmal?

Ach, ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden.

Das ist ja nun nichts neues.

Ich weiß vor lauter Arbeit nicht, wo mir der Kopf steht und der Herr verlustiert sich da oben auf Wolke Sieben im Dauerurlaub.

Es kommen auch wieder andere Zeiten. Das weißt du genau. Also kann es das nicht sein, oder?

Hm, du hast ja recht.

Aber?

Na ja, immer nur die bösen Seelen jagen … da kommt doch nichts für mich bei rum.

Du willst mir jetzt aber nicht sagen, dass du dem Alten auch noch seinen Minijob wegnehmen willst, damit er sich dauerhaft verlustiert, oder?

Nein, aber so hin und wieder zur Abwechslung mal eine gute Seele … muß ja nicht ständig sein, nur mal so … so für zwischendurch eben.

Weißt du, manchmal kann ich den Alten zu gut verstehen, warum er dich damals von der Wolke geschubst hat.

Wie meinst du das jetzt schon wieder?

Mr. Smith, wie lange kennen wir uns jetzt bereits?

Hm, keine Ahnung.

Naja, drei Jahre sind es jetzt bestimmt schon, oder?

Ja, könnte hinkommen. Aber was hat das damit zu tun?

Guck doch mal … Jedes Mal, wenn wir uns über den Weg laufen, bist du am Jammern und Meckern. Das wird früher ja auch nicht anders gewesen sein. Und bei deiner ständigen Maulerei und Nörgelei musste er ja Gefahr laufen, dass du ihm seine Hosiannagesänge verstimmst. So ein quäkiges und gequältes Haleluja hätte mir auch nicht zu Ruhm und Ehre gereicht. Das muß aus vollem Herzen und kraftvoll gesungen werden. Ich hätte dich, glaube ich, auch geschubst.

Na prima, jetzt fällst du mir auch noch in den Rücken.

Jetzt ist es aber gut. Erstens hat dich der Alte mehr als genug entschädigt, in dem er dir ausnahmslos alle bösen Seelen überlassen hat. Dazu wäre er nicht verpflichtet gewesen. Und Zweitens hast du doch nicht wirklich Mitleid von mir erwartet, nach dem bösen Spiel, was ihr beide damals mit mir gespielt habt.

Guck nicht so, du weißt genau, wovon ich rede.

Ach menno, können wir die alte Geschichte nicht ruhen lassen?

Ja glaubst du, es war prickelnd für mich, damals da in diesem Steinbruch am Abgrund zu stehen, den Blick in die Tiefe immer vor mir und zu warten, bis sich einer von euch mal zu mir bewegt, um mich abzuholen? Dass der Alte schon längst da war, ist mir ja erst viel später aufgegangen. Also heute käme er mir mit dieser Maskerade nicht mehr davon … Nebel *lach* wirklich einfallsreich. Dabei wollte er sich drücken. Kein Platz für mich in seinen Engelschören. Er hat doch bloß Angst gehabt, dass ich ihm seine Englein gegen ihn aufbringe. Und dann du … gut, du hast dich wenigstens nicht hinter einer Maske versteckt. Warst du eigentlich nur nicht schlau genug oder hast du vor Selbstbewusstsein gestrotzt? Na ja, wenn ich mir dich so anschaue … ach egal. Und versuch ja nicht, mir zu erzählen, der Alte hätte dir seine Warnung nicht ins Ohr gesäuselt. Du hättest nach Feierabend ja keine ruhige Minute mehr gehabt mit mir in deiner Nähe. Ihr habt es euch ganz schön einfach damit gemacht, mir zu verkünden, ihr wäret momentan total überfüllt. Aber gut, das ist vergangen und irgendwie bin ich ja auch froh drum, mich nicht jeden Tag mit einem von euch abgeben zu müssen.

Wie meinst du das jetzt schon wieder? Soll ich nicht mehr bei dir vorbeischauen, wenn ich mal in der Gegend bin?

Untersteh dich! Wirklich übel nehme ich euch ja nur, dass ich von damals die Höhenangst über behalten habe. Aber im Grunde liebe ich es, wenn ich dich und den Alten von Zeit zu Zeit mal wieder sehe. Der Alte lässt sich ja kaum hier blicken. Aber, wenn ihr dann doch mal reinschaut, zeigt es mir, dass ich euch nicht davon laufen kann. Genießt die Zeit ohne mich ruhig noch ne Weile, ich hab es nicht so eilig damit, euch den Gegenbesuch abzustatten.

*seufz* hab ich dir schon mal gesagt, dass ich dich echt gerne mag.

*lach* jetzt aber weiter mit dir, du bist ein so verdammt schlechter Lügner.

 

Sachen gibt es …

Da trifft meine Freundin neulich einen Frosch.
Sie küsst ihn!
Und was passiert?
Nix!
Gonnix!!!
Na ja, was hat sie erwartet?
Dass es ein Prinz wird?
Oder gar ein Fön (den man wenigstens noch zu was gebrauchen kann)?
Es war eben nur ein Frosch!
Das für sich genommen ist ja nun auch nicht unbedingt ungewöhnlich.
Man küsst ja auch keine Frösche und hofft, sie werden Prinzen.
Das haben uns zwar unsere Großmütter zur guten Nacht erzählen wollen.
Aber wir sollten halt nur gut schlafen und schöne Träume haben.
Komisch ist nur eins:
In die andere Richtung funktioniert diese Experiment!
Denn …
Nein, ich habe keinen Fön geküsst!
Soweit kommt das noch …
… ich traf neulich einen Prinzen.
Ich küsste ihn!
Ich dachte mir ja nichts dabei.
Und was passierte?
Der Prinz metamorphierte tatsächlich zu einem Frosch!
Na ja, was habe ich erwartet?
Dass er ein Fön wird?
Nein! Natürlich nicht, einen Fön hab ich ja schon.
Dass er Prinz bleibt?
Ja, eigentlich schon.
Gut, nun hatte ich den Frosch.
Aber was sollte ich mit einem Frosch?
Der ist doch zu nix zu gebrauchen.
Und ich wollte doch einen Prinzen.
Also drehte ich ihm (ja, ich geb’ es zu, ich war sauer) den Hals um!
Ups … aber was war das?
Der Frosch konnte sprechen???
Sein letztes Wort war: „Jöööööööööööööörg“
Und was sagt uns die Geschicht’?

Prinzen und Frösche sind zum Küssen nicht!!!

Und Hände weg von Eurem Fön!!!

 
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Verfasst von - 18. Juni 2006 in Metaphern

 
 
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